Schwere Überschwemmungen nach Starkregen in Südfrankreich

Welt / 15.09.2021 • 22:37 Uhr
Betroffen war die Region zwischen Nîmes und Montpellier. Reuters
Betroffen war die Region zwischen Nîmes und Montpellier. Reuters

NImes Nach Sturzfluten und Überschwemmungen im Süden Frankreichs haben Einsatzkräfte Hunderte Menschen aus den Wassermassen gerettet. Heftiger Regen hatte Straßen und Felder binnen kürzester Zeit in Flüsse und Seen verwandelt. Ein zunächst Vermisster sei wohlbehalten aufgefunden worden, erklärte der Rettungsdienst der Region Gard. Dort drohte am Mittwoch neuer Starkregen. Der Regen vom Dienstagabend richtete nach Behördenangaben große Schäden an Wohnhäusern und der Infrastruktur an. Betroffen war die Region zwischen Nîmes und Montpellier. Eine Person wurde von einem Blitz getroffen, überlebte aber. Das Dach eines Supermarkts hielt dem Regen nicht stand und stürzte ein. Wie der Sender BFMTV meldete, musste ein Campingplatz mit 60 Menschen evakuiert werden. Anwohner berichteten von Wassermassen, wie sie sie seit Jahrzehnten nicht gesehen hätten. Der Zivilschutz berichtete von 687 Einsätzen in der Region. Schulen in der Region blieben geschlossen.