Brände in Russland: Gefährliche Gase belasten Menschen

Moskau, Rom, Athen Die verheerenden Waldbrände in Russland werden zunehmend zu einer Gesundheitsgefahr für die Menschen. In der besonders betroffenen Region Jakutien im Nordosten des Landes sei die maximal zulässige Konzentration schädlicher Stoffe in der Luft teilweise um das Zwanzigfache überschritten worden, berichtete der Radiosender Echo Moskwy am Freitag auf Grundlage von Behörden-Messungen. Seit Tagen versinken Dörfer und Städte der Region im Rauch.
Unterdessen sind die Brände in Griechenland in allen Regionen des Landes unter Kontrolle oder sogar weitgehend gelöscht. Auch die Mehrzahl der im Norden von Algerien wütenden Waldbrände sind nach Angaben der Behörden weitgehend unter Kontrolle. In Süditalien toben weiterhin heftige Brände. Besonders betroffen sind die süditalienische Region Kalabrien und die Insel Sizilien. Bisher starben vier Menschen.