Kampf gegen Brände geht weiter

Historische Hitzewelle macht vielen südlichen Urlaubsländern arg zu schaffen.
athen Die schwelenden Brände und die enorme Hitze bereiten den südlichen Urlaubsländern weiterhin Probleme. In Griechenland mussten 16 Menschen wegen Atembeschwerden im Krankenhaus behandelt werden, in der türkischen Ferienregion Bodrum wurden wegen drohender Flammen mehrere Dörfer evakuiert, unter den Betroffenen waren auch Touristen. Auch Süditalien kämpfte gegen massive Brände in den Urlaubsregionen.
Historische Hitzewelle
Unterdessen dauert die historische Hitzewelle – wie zahlreiche Meteorologen sie bezeichnen – an. Nachdem in den vergangenen Tagen die Thermometer Werte bis 43 Grad zeigten, wurden am Sonntag stellenweise Temperaturen um die 45 Grad erwartet. Heute und morgen soll es einen neuen Hitze-Höhepunkt geben.
Die Städte öffneten klimatisierte Hallen für die Bewohner, die zu Hause keine Klimaanlage haben. Tierschutzvereine riefen die Einwohner auf, Wasser für streunende Tiere an schattigen Orten bereitzustellen. Wann die Hitze nachlassen wird, ist unklar.
Auch in der Türkei kämpften tausende Einsatzkräfte den fünften Tag in Folge gegen schwere Waldbrände. In der Nacht auf Sonntag wurden in der Ferienregion Bodrum mehrere Dörfer evakuiert. Aus einem östlichen Vorort Bodrums seien am Samstagabend auch 100 russische Touristen in Sicherheit gebracht worden. Die Brände haben nach offiziellen Angaben bisher mindestens sechs Todesopfer gefordert – fünf Menschen starben in Antalya und eine Person in Marmaris. Hunderte wurden verletzt.
Schwere Brände tobten ebenso weiter in Süditalien und auf den großen Inseln. Neben Sizilien ist auch der Westen Sardiniens besonders betroffen. Dort brannten Wälder und Häuser ab.