Norwegen gedenkt der Opfer der Breivik-Anschläge vor zehn Jahren

Oslo Zehn Jahre nach den Terroranschlägen von Oslo und Utøya hat Norwegen in bewegenden Zeremonien an die 77 Todesopfer erinnert. Im ganzen Land kamen Menschen am Donnerstag zusammen, um am Jahrestag des schlimmsten Massakers in Friedenszeiten im Land innezuhalten. Ein großer Gedenkgottesdienst fand im Osler Dom statt, Tausende versammelten sich auf den Straßen vor der Kirche. Wenig später stand für eine Schweigeminute das ganze Land still.
Überall lauschten Bürger sichtlich bewegten Überlebenden, die bei einer im Fernsehen übertragenen Veranstaltung die Namen der 77 Opfer vortrugen. Einige Eltern der Toten stellten fest, dass die „Zeit nicht alle Wunden heilt“.
Der Rechtsextremist Anders Behring Breivik wurde 2012 zur Höchststrafe von 21 Jahren Sicherheitsverwahrung mit einer Mindestdauer von zehn Jahren verurteilt.