X-Jam-Maturareise – Veranstalter krempelt Sicherheitskonzept um

Wien Nach Übergriffen und Missbrauchsvorwürfen auf der diesjährigen X-Jam-Maturareise in Kroatien – ein Security-Mitarbeiter wurde wegen mehrfacher sexueller Belästigung angezeigt, gegen einen Teilnehmer (19) wird wegen Vergewaltigung einer Oberösterreicherin ermittelt – krempelt der Veranstalter sein Sicherheitskonzept um. Demnach werden Sicherheits- und Ordnerdienste künftig ausschließlich Mitarbeiter von professionellen Security-Firmen verrichten.
Hinsichtlich der Corona-Infektionen – bei 37 Teilnehmenden der X-Jam aus Deutschland und 28 aus Österreich wurde nach ihrer Rückkehr SARS-CoV-2 nachgewiesen – wies X-Jam-Geschäftsführer Alexander Knechtsberger Unterstellungen zurück, dass die Reise nicht sicher gewesen sei. Die Teilnehmenden hätten vor der Anreise einen aktuellen PCR-Test vorgelegt. Bei zwei Abiturientinnen aus Bayern waren die Tests negativ, sie trugen allerdings das Virus bereits in sich.