Hitzewellen und Rekordsommer bedrohen Mensch und Natur

Wien Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt vor der nahenden Hitzewelle in Österreich. In dieser Woche werden die Temperaturen in Österreich die 30-Grad-Celsius-Marke deutlich übersteigen. Die erste Hitzeperiode des Jahres steht damit kurz bevor. Anlässlich dessen präsentiert Greenpeace ein Factsheet zu Hitze in Österreich. Darin werden die Ursachen von Hitzewellen und ihre Folgen aufgezeigt. Die steigenden Temperaturen sind nicht nur eine Gefahr für die Menschen, sondern auch für Tiere und Umwelt. Auch die Auswirkungen auf Land- und Forstwirtschaft sind erheblich. Angesichts dieser Entwicklung warnt Greenpeace vor weiteren Verzögerungen und Blockademanövern in der Klimaschutzpolitik. Österreich ist von der globalen Erhitzung überdurchschnittlich stark betroffen. Im globalen Durchschnitt ist die Temperatur seit Beginn der Industrialisierung um rund ein Grad gestiegen, in Österreich bereits um zwei. Diese Entwicklung schlägt sich in Hitzerekorden nieder. 2019 war das in Wien 38 Mal der Fall, im Durchschnitt sind es 15 Tage. Bis Ende des Jahrhunderts drohen laut österreichischem Sachstandsbericht zur Klimakrise bis zu 73 Hitzetage pro Jahr.