Ermittlung um Seilbahnunglück am Lago Maggiore zieht weitere Kreise

Welt / 04.06.2021 • 22:22 Uhr
Gegen den Seilbahnbesitzer wird auch wegen zwei Rodelbahn-Unfällen ermittelt. AP
Gegen den Seilbahnbesitzer wird auch wegen zwei Rodelbahn-Unfällen ermittelt. AP

Stresa Die Ermittlungen um das Seilbahnunglück am Lago Maggiore mit 14 Todesopfern ziehen weitere Kreise. Die mit der Untersuchung beauftragte Staatsanwaltschaft der Kleinstadt Verbania prüft nun auch zwei Rodelbahn-Unfälle aus den Jahren 2017 und 2019, die sich am Berg Mottarone ereignet hatten. Betroffen war der Vergnügungspark “Alpyland” am Gipfel des Bergs. Die Sommerrodelbahn steht ebenfalls im Besitz des Eigentümers der Seilbahn “Ferrovie del Mottarone”, der nach dem Seilbahnunglück drei Tage lang in Untersuchungshaft genommen wurde.

Zwischenzeitlich ist im Fall der abgestürzten Seilbahn ein Foto aufgetaucht, das die blockierten Notbremsen an einer Gondel zeigen soll. Die Zeitung “La Stampa” druckte das Foto, das vom 9. Mai stammen soll, in ihrer Freitagsausgabe ab. Ein Fotograf der Zeitung hat das Foto geschossen, auf dem auch Menschen in der Gondel erkennbar sind.