Steirischer Spitzenpolizist kehrt nach Notruf-Affäre zurück

Welt / 01.06.2021 • 08:55 Uhr
Steirischer Spitzenpolizist kehrt nach Notruf-Affäre zurück

Alexander Gaisch wird nach Diversion wieder stellvertretender Landespolizeidirektor der Steiermark.

Graz Der stellvertretende Landespolizeidirektor der Steiermark, Alexander Gaisch, der 2019 durch die Notruf-Affäre zu ungewollt großer Bekanntheit gelangt ist, kehrt wieder zurück in seine Funktion. Der Beamte hatte beim Notruf ein möglicherweise unerlaubtes Feuerwerk telefonisch melden wollen. Als er trotz Namensnennung nicht vom jüngeren Kollegen erkannt wurde, drohte er, ihm “die Wadl virezurichten”. Der Mitschnitt des Telefonats gelangte damals an die Öffentlichkeit.

Gaisch war danach von seinem Amt als stellvertretender Landespolizeidirektor abgezogen und einer anderen Dienststelle zugeteilt worden. Nach einer Diversion und einem reumütigen öffentlichen Brief übernimmt er nun wieder seinen Posten. Das bestätigte ein Sprecher, nachdem erst Montagabend kurzfristig zu einem Pressetermin für Dienstagvormittag geladen wurde. Da will Landespolizeidirektor Gerald Ortner die wohl umstrittene Personalie offiziell verkünden. APA