Schlammlawinen in Indonesien fordern mehr als 90 Tote

Welt / 05.04.2021 • 22:36 Uhr
Dutzende Häuser wurden unter den Schlammmassen begraben. afp
Dutzende Häuser wurden unter den Schlammmassen begraben. afp

jakarta Bei gleich mehreren Naturkatastrophen sind am Osterwochenende in Indonesien und Osttimor mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte. Besonders betroffen waren die kleinen Nachbarinseln Lembata und Adonara östlich der auch bei Urlaubern beliebten Insel Flores: Sturzfluten, Schlammlawinen und Erdrutsche hinterließen eine Spur der Zerstörung. Ganze Dörfer waren abgeschnitten. Aus den braunen Wassermassen ragten Trümmerteile, Wellblech-Dächer und abgerissene Baumstämme.

Die Bergungsarbeiten dauerten an, viele Opfer hätten noch nicht geborgen werden können. Viele Menschen werden noch vermisst. Schlamm und das anhaltend schlechte Wetter behindern die Rettungsarbeiten. Entwarnung sei noch nicht in Sicht: Meteorologen sagten für Teile Indonesiens für die nächsten Tage weiterhin Stark­regen, Stürme und hohen Wellen voraus.