Tote und Verletzte nach heftigen Explosionen in Kaserne

Welt / 07.03.2021 • 22:53 Uhr
Es habe mindestens fünf Explosionen gegeben, hieß es. Reuters
Es habe mindestens fünf Explosionen gegeben, hieß es. Reuters

Malabo Bei einer Reihe von Explosionen in einer Kaserne sind am Sonntag in Äquatorialguinea mindestens 15 Menschen getötet und 500 verletzt worden. Ursache sei fahrlässiger Umgang mit Dynamit in der Militäranlage in Bata, hieß es in einer Erklärung des Staatspräsidenten Teodoro Obiang Nguema. Der Vorfall habe sich gegen 16 Uhr (Ortszeit) ereignet und Gebäude in der ganzen Stadt seien betroffen. Es habe mindestens fünf Explosionen gegeben, meldete der Staatssender TGVE. Das Gesundheitsministerium des afrikanischen Landes befürchtete, dass sich unter den Trümmern weitere Personen befänden. Die Digitalzeitschrift „Real Equatorial Guinea“ berichtete von „schweren Zerstörungen“ und „Panik“. Die Druckwellen der Explosionen seien auch in weit entlegenen Gebäuden gespürt worden, hieß es. Ein Arzt sagte TVGE, die Krankenhäuser seien überfüllt. Auf Aufnahmen des Senders war eine riesige Rauchwolke über dem Unglücksort zu sehen.