Wintersturm hat Teile der USA weiter fest im Griff

Welt / 17.02.2021 • 22:26 Uhr
Millionen Menschen müssen bei eisigen Temperaturen ohne Strom ausharren. AFP
Millionen Menschen müssen bei eisigen Temperaturen ohne Strom ausharren. AFP

Houston Nach einem heftigen Wintersturm in Teilen der USA müssen Millionen Menschen weiter bei eisigen Temperaturen ohne Strom ausharren. In der zweiten Nacht in Folge war Texas mit rund drei Millionen Haushalten der am stärksten betroffene Bundesstaat, wie aus Daten der Webseite “poweroutage.us” am Mittwochmorgen (MEZ) hervorging. Das ungewöhnlich kalte Winterwetter hatte im Süden und Osten des Landes zu Überlastungen des Stromnetzes geführt. Die “Washington Post” berichtete, seit Sonntag seien mindestens 14 Menschen im Zusammenhang mit dem Unwetter ums Leben gekommen. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Joe Biden habe mit den Gouverneuren der betroffenen Staaten wie Texas, Louisiana und Kentucky über das “extreme Winterwetter” gesprochen. Die Regierung werde alle verfügbaren Ressourcen einsetzen, um den Menschen zu helfen, “diesen historischen Sturm” zu überstehen.

Entwarnung gibt es zunächst keine: Ein weiterer Wintersturm soll nach Behördenangaben erneut schwere Schneefälle und Eis in die Region bringen.