Große Schäden nach Wirbelsturm “Eloise” im Süden Afrikas

Welt / 27.01.2021 • 22:23 Uhr
Zyklon „Eloise“ hat für massive Überschwemmungen gesorgt. AFP
Zyklon „Eloise“ hat für massive Überschwemmungen gesorgt. AFP

Maputo Der tropische Wirbelsturm “Eloise” hat auf seinem Weg durchs südliche Afrika eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Allein in Mosambik waren nach Behördenangaben mehr als 262.000 Menschen betroffen. Mehr als 10.000 Gebäude wurden teilweise beschädigt und 5900 total zerstört, viele Straßen, Brücken und Felder überschwemmt.

“Eloise” war am Wochenende mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometer und viel Regen bei der mosambikanischen Hafenstadt Beira auf Afrikas Ostküste getroffen. Noch immer seien weite Gebiete überschwemmt, und viele Menschen versuchten, von dort wegzukommen, sagte UN-Koordinatorin Myrta Kaulard Sie verwies darauf, dass vor fast zwei Jahren Zyklon “Idai” genau dieselben Regionen verwüstet habe. Und im Dezember habe Wirbelsturm “Chalane” abermals dieselbe Gegend getroffen. Vor etwa zehn Tagen habe es Überschwemmungen weitere gegeben, dann sei “Eloise” gekommen.