Sturm „Eta“ hinterlässt ­Verwüstung in Mittelamerika

Welt / 09.11.2020 • 22:32 Uhr
Auch in Panama hinterließ der Hurrikan Zerstörung. afp
Auch in Panama hinterließ der Hurrikan Zerstörung. afp

honduras Der Sturm „Eta“ nähert sich der US-Küste – und das Ausmaß der Schäden in Mittelamerika offenbart sich allmählich. Die Zahl der bestätigten Todesfälle in der Region stieg am Montag auf mehr als 130. Gut 170 weitere Menschen wurden noch vermisst, die Mehrheit davon in Guatemala. In Honduras waren nach Angaben der Regierung rund 65.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Hinzu kamen Schäden durch Regen, Wind und Erdrutsche.

„Eta“ war am Dienstag voriger Woche als Hurrikan auf die Küste Nicaraguas getroffen. Die Zahl der Todesopfer wegen Überschwemmungen und Erdrutschen wurde in Mittelamerika und Mexiko auf insgesamt mehr als 200 Menschen geschätzt. Am Sonntag zog „Eta“ mit heftigen Regenfällen über Kuba. Am Montag nahm der Sturm Kurs auf den US-Bundesstaat Florida. Das US-Hurrikanzentrum in Miami warnte vor schweren Regenfällen und lebensgefährlichen Überflutungen in Teilen des Südostens der Halbinsel.