Gesangverein Hohenems bot Evergreens im Löwensaal

Hohenemser Sänger präsentierten Klassiker aus vergangenen Jahrzehnten.
Hohenems “Das kenne ich doch! Oder noch nicht?” Unter diesem Leitspruch bot am Wochenende in zwei Konzerten der GV Hohenems im voll besetzten Hohenemser Löwensaal den Besuchern “Evergreens in allen Facetten”.
Obmann Alfons Mathis begrüßte an beiden Abenden die zahlreichen Gäste, Freunde aus Politik und Kultur, und dankte für das große Interesse. Unter der Gesamtleitung von Daniel André Vitek gestaltete der Verein mit den Gastsolistinnen und Violinistinnen Liv Cosima Kircher und Jaime Embley, den Solisten aus den eigenen Reihen Lothar Collini, Alexander Holzschuster, Otto Scheier, der Wocher-Band mit ihren Instrumentalsolisten das Programm. Melodien aus Film, Operetten, Schlagern, Rock und Pop, von Peter Alexander über Udo Jürgens, Andreas Gabalier, Münchner Freiheit bis hin zu Spider Murphy Gang, begeisterten die Besucher. Der Conférencier Markus Schnetzer animierte sie sogar zum Mitsingen.
Operetten und Walzer
Schon der Start mit dem Lied “Heute beginnt der Rest Deines Lebens” mit dem Solisten Lothar Collini ließ eine beschwingte Show erahnen. Die Stimmen der beiden Gesangssolistinnen erfreuten mit Operetten- und Walzermelodien die Zuhörer. Stücke wie “Wochenend und Sonnenschein”, “Die Sonne und du”, “Das kleine Beisl”, “Amoi segn ma uns wieder” wurden vom Gesangsverein und der Band professionell präsentiert. Bei “Always look on the Bright Side of Life” ernteten Chor und Otto Scheier in seinem Solo-Debüt tobenden Applaus.
Das vom brillanten Alexander Holzschuster interpretierte “Merci Chérie” und die von ihm mit den Damen dargebotenen “Aber bitte mit Sahne” und “Liebe ohne Leiden” sorgten für Hochstimmung.
Der krönende Abschluss mit den Liedern “La Le Lu”, damals von Heinz Rühmann gesungen, und Peter Alexanders “Ich zähle täglich meine Sorgen” und “Steck dir deine Sorgen an den Hut” war der fetzige Ausklang eines abwechslungsreichen Musikschmauses. Dass zur Draufgabe das Publikum mit den Sängern “Du entschuldig i kenn di” aus voller Kehle mitsang, war der Beweis für einen äußerst gelungenen Musikabend.