Wie ein junger Künstler Anton Moosbruggers Werke in ein neues Licht rückt

Neue Ausstellung “Anton – eine Hommage” im Angelika-Kauffmann-Museum eröffnet.
Schwarzenberg Das Angelika-Kauffmann-Museum eröffnet erneut die Ausstellungsreihe „salon angelika“. Mit der neuen Ausstellung von Emmanuel Troy präsentiert sich das Schwarzenberger Museum als ein Ort der Weiterentwicklung, an dem alte und zeitgenössische Kunst in einen lebendigen Dialog treten.

„Anton“ – die Ausstellung
Emmanuel Troy, der Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie Skulptur und Raum an der Universität für angewandte Kunst Wien studierte, zeigt in der neuen Ausstellung „Anton“ Zeichnungen und bildhauerische Arbeiten von Anton Moosbrugger (1942–2023) und stellt seine eigene Malerei diesen gegenüber. Durch intensive Recherchen entwickelte Emmanuel Troy ein Interesse an den Werken Anton Moosbruggers. Für sein Kunst-und-Bau-Projekt am neuen Dorfplatz in Egg diente ihm eine frühe Skulptur Moosbruggers als formale Inspirationsquelle für den nun realisierten Entwurf.

Für die Ausstellung in Schwarzenberg hat Troy Zeichnungen und Skulpturen aus dem Nachlass von Anton Moosbrugger ausgewählt, die überwiegend aus den 1970er bis 1990er Jahren stammen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Moosbruggers menschliche Figurationen, Aktstudien, deformierte Körper, ineinander gewachsene Körperteile und abstrakte Darstellungen. Der junge Künstler Emmanuel Troy tritt dabei in den Hintergrund, stellt das Konzeptuelle über sein eigenes Werk und lässt die Arbeiten anderer für sich sprechen.
Museumsleiterin Marina Stiehle hieß die zahlreich erschienenen Gäste im Namen der Gemeinde sowie des Fördervereins „Freunde Angelika-Kauffmann-Museum Schwarzenberg“ zur Eröffnung der Ausstellung willkommen. Dies ist bereits die vierte Präsentation der Reihe „salon angelika“, die sich der Gegenwartskunst widmet. Ziel dieser Ausstellungen ist es, jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu bieten und den Kunstraum zu erweitern. Zudem bedankte sich Marina Stiehle bei Kurator Thomas Hirtenfelder und dem jungen Künstler Emmanuel Troy für die hervorragende Zusammenarbeit.



