Von Karenz, Wiedereinstieg und Kinderbetreuung: “Das Rollenbild Familie hat sich sehr verändert”

Aus dem Projekt “KarenzAktiv” wird jetzt aufgrund veränderter Rollenbilder und Mediennutzung “Family!Works!”.
Feldkirch Mutterschutz, Zuverdienstgrenzen, Familienleistungen, Elternteilzeit, Pensionsansprüche und -splitting: Dies sind einige der Themen, für die sich schon viele Mamas und Papas im Land Rat bei Eva Fischer-Schweigkofler von der Abteilung Familie und Beruf der Arbeiterkammer (AK) und ihrem Team geholt haben.

Bereits seit zehn Jahren beraten Mitarbeiter der AK Vorarlberg und des ABZ Austria im Rahmen des Projekts “KarenzAktiv” Eltern bei Fragen zu Karenz, Wiedereinstieg und Kinderbetreuung. Finanzielle Unterstützung für die unabhängige Servicestelle gibt es seit Anbeginn auch vom Land. Im Schnitt wurden 3500 Beratungen pro Jahr durchgeführt. 2023 waren es rund 5000.

“In den vergangenen Jahren hat sich das Rollenbild Familie sehr verändert”, sagte AK-Präsident Bernhard Heinzle bei einem Pressetermin anlässlich des “Zehn-Jahres-Jubiläums” des Projekts. Daher sollen nun unter dem neuen Titel “Family!Works!” die junge Zielgruppe erreicht und überholte Rollenbilder weiter aufgebrochen werden. Sprich, Eltern sollen dabei unterstützt werden, partnerschaftlich zu planen, um so auch die Karrierechancen beider zu wahren.

Angesichts des Fachkräftemangels soll neben der kostenlosen Beratung bei Karenz, Kinderbetreuung und Co. auch gezielt das Selbstvertrauen bei Frauen beim Wiedereinstieg gestärkt werden. Diese würden sich nach Unterstützung bei der Planung eher zutrauen, nach der Karenz höher qualifizierte Positionen anzunehmen oder mehr Stunden zu arbeiten, wie Daniela Schallert vom ABZ Austria erläuterte.
“Family!Works!”-Angebote sollen übrigens nicht nur Eltern zur Verfügung stehen, sondern richten sich unter anderem in Form von Workshops auch an Unternehmer und HR-Verantwortliche.
Hier geht es zur Internetseite der AK rund um “Family!Works!.