Lustenauer Concordia ließ 125 Jahre Musik hochleben

Der Musikverein Concordia läutete das Jubiläumsjahr mit einem besonderen Programm ein.
Lustenau Die Mitglieder des Musikvereins Concordia sahen sich am Samstagabend vor einem restlos ausverkauftem Reichshofsaal wieder. Gekommen waren Familien, Freunde, Musikbegeisterte und Vertreter der Gemeindepolitik, um das Frühjahrskonzert der Concordia zu hören. Das Programm mit der vielfältigen Liederauswahl bot einen eindrucksvollen Einblick in das breit gefächerte Repertoire der Musiker. Moderator Johannes Grabher führte durch den Abend und brachte die Eigenschaften des Vereins auf den Punkt: “Das Konzertprogramm ist kein typisches, aber jedes Stück für sich typisch Concordia.”

Offen für Neues
“Vor 125 Jahren wurde der Musikverein offiziell gegründet”, erzählte Obmann Mario Vogel den vielen Gästen. Kapellmeister Josef Eberle hat sich anlässlich dieses Jubiläums ein besonderes Programm ausgedacht, das die Dynamik des Vereins widerspiegelt. “Wir beherrschen ein breit gefächertes Repertoire von der Klassik bis zur Moderne”, so Vogel. Männer wie Frauen bringen gleichermaßen ihre Talente und ihre Leidenschaft zur Musik in den Verein ein. “Wir sind ein lebendiger, vielfältiger und inklusiver Verein”, sagte Vogel. Vor allem das Auftragswerk der ARGE ALP mit dem Titel “Güzelligin on par etmez” verdeutlichte diesen Grundsatz. Der Musiker Erdin Kamoğlu spielte auf der türkischen Saz und Kapellmeister Eberle führte das Orchester mit der dazu arrangierten Blasmusikkomposition an. Ein Klang, der in dieser speziellen Kombination, einzigartig und beeindruckend war.
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Symbolische Stückauswahl
Das Werk “Signature” von Jan van der Roost machte die individuelle Handschrift deutlich, die der Musikverein Concordia jedem Stück gibt. Das Stück “Danzón NO. 2” verdeutlichte die dynamische und bewegte Musik des Orchesters. Mit einem ABBA-Medley huldigten die Musiker den Erfolg der Band, die vor genau 50 Jahren den Sieg bei dem Eurovision Song Contest feierte. Ein weiteres Highlight des Abends war der Chor der Musikmittelschule Bergmannstraße aus Dornbirn. Die Schülerinnen und Schüler sangen gemeinsam mit dem Orchester und sorgten beim Publikum für Gänsehautmomente.

Jugend spielte auf
Auch die Jugendmusik des Vereins zeigte vor dem großen Konzert ihr Können und spielte im Foyer des Reichshofsaals vor den zahlreichen Gästen. Obmann Mario Vogel lobte die Jugendmusiker und dankte gleichzeitig Musikschuldirektor Dietmar Nigsch und seinem gesamten Lehrerkollegium für die Ausbildung der Jungmusiker auf ihren jeweiligen Instrumenten. Im Zuge des Abends wurden die Mitglieder Stefan Vogel, Michael Bösch und Karl-Heinz Schlachter geehrt. Und Obmann Mario Vogel gab einen Ausblick auf das für sie besondere Jahr: Oliver Huber hat einen Kinofilm über den Musikverein gedreht. Dieser feiert am 28. April in der Kinothek Premiere und wird dann am 5. Mai, dem Tag der Blasmusik, auf Youtube veröffentlicht. BVS
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