Vorsicht am Wochenende: Sturmwarnung über Vorarlberg

Vorarlberg / 29.03.2024 • 12:08 Uhr
ABD0064_20230310 – RIEDLINGEN – DEUTSCHLAND: 10.03.2023, Baden-WŸrttemberg, Riedlingen: Hinter einem im Sturm stehenden Windsack hat sich eine WolkenlŸcke gebildet. Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++. – FOTO: APA/dpa/Thomas Warnack
In Vorarlberg ist überall mit Sturmböen und -schäden zu rechnen. DPA

An den Kar- und Osterfeiertagen ist mit Sturmschäden zu rechnen. Auch der Wintersportbetrieb leidet unter dem Wetter.

Bregenz, Wien Der Föhn bringt warmes Wetter – und Sturmböen von bis zu über 90 Stundenkilometern in den Tallagen. Über das Wochenende wird es sogar noch stürmiger.

Der Freitag

Für Freitag ist für den gesamten Westen Österreichs eine gelbe Windwarnung verhängt. So warnt Geosphere Austria vor herabstürzenden Ästen und erhöhte Unfallgefahr durch starken Seitenwind auf Brücken und anderen exponierten Straßenzügen. Auch könnten Bäume umstürzen und Stromleitungen beschädigen. Weiters sind Verkehrsbehinderungen wahrscheinlich, im Gebirge drohen durch Schneeverwehungen Sicht- und Orientierungseinschränkungen.

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Es empfiehlt sich, gerade in bewaldeten Gebieten achtsam zu sein. Auch auf Brücken und vergleichbaren Straßenabschnitt sollte die Geschwindigkeit eher reduziert werden. Partyzelte und Abdeckungen sollten windsicher verankert, Sonnenschirme geschlossen und Markisen eingeholt werden.

Mehrere Skigebiete in Vorarlberg reagierten auf die Sturmböen mit einem eingeschränkten oder eingestelltem Liftbetrieb. So waren bei Ski Arlberg am Freitagmittag noch 50 von 85 Lifte in Betrieb, am Diedamskopf und Golm wurde der Betrieb vollständig eingestellt.

Das Wochenende

Von Samstagmorgen bis zum 2. April gilt eine orange Windwarnung in Vorarlberg. Dies ist die zweithöchste Warnstufe. Es sind auch in Tallagen Windspitzen von über 100 Stundenkilometern zu erwarten. Dies kann örtlich und auf den Bergen auch durch Orkanböen überschritten werden.

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So ist mit herabstürzenden großen Ästen und entwurzelten Bäumen zu rechnen. Diese können zu Stromausfällen führen, auch im Verkehr ist mit Behinderungen und Verzögerungen zu rechnen. Durch Seitenwind ist die Unfallgefahr auf exponierten Straßenzügen wie etwa Brücken stark erhöht. Auch Dachziegel können herunterfallen oder Vordächer beschädigt werden. Kranarbeiten sind nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Geosphere Austria warnt davor, Wälder und Parkanlagen aufzusuchen. Im Verkehr ist mit Verspätungen, starkem Seitenwind und Schäden durch Fallholz zu rechnen. Auf Outdooraktivitäten sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Es muss auch mit lokalen Stromausfällen gerechnet werden. Bewegliche Gegenstände im Freien sollten windsicher gemacht werden.

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