Diese Gebühren steigen in Lustenau im kommenden Jahr

Vorarlberg / 15.11.2023 • 17:17 Uhr
Beim Freidhof ändert sich einiges insachen Gebühren. <span class="copyright">Hist. Archiv</span>
Beim Freidhof ändert sich einiges insachen Gebühren. Hist. Archiv

Gemeindevertretung beschloss Indexierungen und Gebührenerhöhungen.

Lustenau Einstimmig hat die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung einige Gebühren erhöht. Erhöhungen beziehungsweise Indexierungen gibt es unter anderem bei der Gästetaxe, bei Wasser und Kanal, dem Müll, den Friedhofsgebühren sowie den Musikschultarifen.

Die Gästetaxe wird von 1,20 auf 1,50 Euro pro Nächtigung und Person erhöht. Die kostendeckende Wasserbezugsgebühr würde laut aktueller Kalkulation bei netto 1,42 pro Kubikmeter liegen, heißt es von der Gemeinde. Es erfolgt deshalb eine Anpassung im Jahr 2024 von 1,10 auf 1,20 pro Kubikmeter netto.

Essenszuberietung in der Esskultur-Küche: Das Mittagessen an Schulen und Kindergärten wird teurer.<span class="copyright"> bvs</span>
Essenszuberietung in der Esskultur-Küche: Das Mittagessen an Schulen und Kindergärten wird teurer. bvs

Ähnlich sieht es bei der Kanalbenutzung aus, die laut Kalkulation netto 3,88 pro Kubikmeter betragen müsste, um kostendeckend zu sein. Daher steigt sie von 3,50 auf 3,60 Euro pro Kubikmeter. Die Abfall-Grundgebühr wird gemäß dem Vorschlag des Umweltausschusses von 15,90 Euro auf 16,40 Euro brutto pro Wohnungsbenützer erhöht. Die Abfallsackgebühren werden entsprechend den Vorgaben des Umweltverbandes in Einklang mit den umliegenden Gemeinden angepasst. Die Gebühr für die Abholung sperriger Grünabfälle kostet ab kommendem Jahr zwölf statt elf Euro pro angefangenem Kubikmeter.

Friedhofsgebühren vereinfacht

Die Friedhofsgebühren werden generell mit 7,0 Prozent indexiert. Da bisher die Verwaltung des Friedhofs mittels Karteikarten und Exceltabellen erfolgte und in Zukunft über das Programm „k5-Friedhofsverwaltung“ durchgeführt werden wird, ist es laut Gemeinde notwendig, die Friedhofsgebühren zu vereinheitlichen beziehungsweise anzupassen. Die Tarife werden dadurch weniger und somit übersichtlicher. Die Gebühr für Plattenwege wird aufgelassen und in den Grabpreis eingerechnet, da sie ohnehin bei jedem Familien- und Reihengrab anfällt. Die Gebühr für die Frontplatte wird ebenfalls aufgelassen und in den Preis für eine Urnennische eingerechnet, da bei jeder Urnennische eine Frontplatte benötigt wird. Die Verlängerung einer Grabstätte ist nur noch einheitlich um 15 Jahre möglich. Die Verlängerungsgebühr wurde von zehn auf 15 Jahre hochgerechnet.

Ein Euro mehr fürs Gemeindeblatt

Das Abo des Gemeindeblatts kostet künftig 43 statt 42 Euro beziehungsweise 23 statt 22 Euro digital. Der Preis für ein Mittagessen in den Kindergärten wird ab Herbst von 5,10 Euro auf 5,50 Euro brutto steigen, an Volks- und Mittelschulen von 5,60 Euro auf sechs Euro. Die Musikschultarife werden in Absprache mit dem Kulturreferenten um 7,0 Prozent erhöht. Wie Manuela Lang (SPÖ) und in der Folge weitere Mandatare anregten, sollte überdacht werden, für die Ferienbetreuung nachmittags mehr Geld zu verlangen als vormittags.