Bilder vom Einsatz: Pkw fuhr zwei Kilometer auf Bahngleise im Unterland

Am Mittwoch, dem 25.10.2023, verirrte sich eine Pkw-Lenkerin bei Dornbirn auf die Gleisanlagen.
Dornbirn Gegen 22:45 Uhr fuhr eine 70-jährige Pkw-Lenkerin mit ihrem Fahrzeug auf dem Bahnsteig 2 des Bahnhofs Haselstauden auf. Die Frau fuhr über die Bahnsteigkante und landete mit ihrem Fahrzeug 76 cm tiefer auf dem Gleisbett. Anschließend fuhr sie rund 1800 Meter auf den Gleisen bis zum Bahnhof Schwarzach, wo sie um 22:55 Uhr von einer Polizeistreife gestoppt werden konnte.

Dank einer rechtzeitigen Notrufmeldung um 22:45 Uhr, konnte eine sofortige Gleissperre veranlasst und somit eine Kollision mit einem zur Abfahrt bereiten Zug in Richtung Bregenz verhindert werden.

Die Lenkerin, die einen Schock erlitt, war übermüdet und desorientiert, weshalb ihr der Führerschein vorläufig abgenommen wurde. Ein Alkotest verlief negativ. Ihr Pkw, nun nicht mehr fahrbereit, erlitt erhebliche Unterbodenbeschädigungen. Auch der Gleiskörper zwischen den Bahnhöfen Haselstauden und Schwarzach wurde beschädigt. Die Eignung der Gleise für den Schienenverkehr wurde am Donnerstagvormittag von der ÖBB geprüft.

Dank des koordinierten Einsatzes der ÖBB Betriebsfeuerwehr Wolfurt, der Feuerwehren Schwarzach und Dornbirn sowie der Bundespolizei, konnte der Pkw aus dem Gleisbett geborgen werden. Die Einsatzkräfte sorgten dafür, dass weitere Schäden und Verletzungen vermieden wurden.
