Kletterer hing drei Stunden kopfüber in der Örflaschlucht

Vorarlberg / 09.10.2023 • 10:40 Uhr
Kletterer hing drei Stunden kopfüber in der Örflaschlucht
Die Rettungsaktion zog sich über Stunden. PI Götzis

Schlecht vorbereitet waren die vier Tschechen im Klettersteig unterwegs, als einer von ihnen stürzte.

Götzis Ein Ausflug zum Klettersteig in der Örflaschlucht in Götzis endete für eine Gruppe aus Tschechien am Abend des Sonntag, 08.10.2023, mit einer dramatischen Rettungsaktion.

Kletterer hing drei Stunden kopfüber in der Örflaschlucht
PI Götzis

Die vier Abenteurer, unzureichend ausgerüstet, wagten sich an den anspruchsvollen Klettersteig, doch aufgrund von Schwierigkeiten eines Gruppenmitglieds entschlossen sie sich zum Abstieg. Dabei stürzte ein 45-jähriger Mann aufgrund von Erschöpfung ins Seil und verharrte in einer kopfüber Position, aus der ihn seine Begleiter nicht befreien konnten.

Kletterer hing drei Stunden kopfüber in der Örflaschlucht
PI Götzis

Bei Eintreffen der Bergrettung war der Mann bereits bewusstlos, infolge eines sogenannten Hängetraumas. In einer aufwendigen, dreistündigen Rettungsaktion gelang es den Einsatzkräften, den Verunfallten mittels einer Trage aus der steilen Felswand zu bergen. Der Gerettete wurde mit schweren Verletzungen ins Landeskrankenhaus Rankweil transportiert.

Kletterer hing drei Stunden kopfüber in der Örflaschlucht
PI Götzis

Die Rettungsaktion erforderte ein Großaufgebot: 15 Mitglieder der Bergrettung Hohenems, 22 der Bergrettung Rankweil, 25 Feuerwehrleute aus Götzis sowie drei Polizeibeamte waren im Einsatz, um das Leben des Abgestürzten zu retten.

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