Freibäder jubeln über den Supersommer

Vorarlberg / 26.09.2023 • 16:55 Uhr
Hechtsprung ins pure Vergnügen. Das Rheinauen-Bad in Hohenems hat neben den Schwimmbecken auch noch den Alten Rhein anzubieten. <span class="copyright">VN/Stiplovsek</span>
Hechtsprung ins pure Vergnügen. Das Rheinauen-Bad in Hohenems hat neben den Schwimmbecken auch noch den Alten Rhein anzubieten. VN/Stiplovsek

Die Menschen trieb es in Massen ans erfrischende Wasser. Bäder-Bilanz fiel entsprechend aus.

Hohenems, Lustenau, Bregenz, Bludenz. Der Hitze ist man nicht hilflos ausgeliefert. Ab ins Freibad hieß es in den Sommermonaten auch heuer wieder für Tausende Vorarlberger. Die Badeanstalten durften sich über einen Massenansturm freuen. Dieser hielt heuer bis fast zum Ende der Saison an.

Nur der Mai ließ aus

125.000 Besucher wurden in der abgelaufenen Saison im Rheinauen-Schwimmbad in Hohenems registriert. „Das liegt erneut über dem Schnitt”, freut sich Betriebsleiter Ewald Petrisch. Zum zweiten Mal hintereinander darf sich der Verantwortliche der Badeanstalt über einen Rekordansturm freuen. Im Jahr zuvor waren es sogar 127.000 Menschen, die im Alten Rhein und in den Pools Erfrischung suchten. „Nicht entsprochen hat ausschließlich der Mai. Da war es ja nass und sehr frisch. Aber der Mai spielt in einer Jahresbilanz ja nie die ganz große Rolle”, weiß der Betriebsleiter. Noch erfreulicher als jede Besucherzahlbilanz: In Hohenems gab es praktisch keine Unfälle. „Nur dreimal musste die Rettung kommen.”

Ewald Petritsch hält im Schwimmbad Rheinauen in Hohenems die Zügel in der Hand. Er darf sich über eine Supersaison freuen.  <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
Ewald Petritsch hält im Schwimmbad Rheinauen in Hohenems die Zügel in der Hand. Er darf sich über eine Supersaison freuen. VN/Paulitsch

Badefreuden im Parkbad

Ein buntes Treiben mit zahlreichen Badenden aller Altersklassen erlebte auch das Lustenauer Parkbad. Der für Sportstätten zuständige ehemalige EHC Lustenau-Ausnahmespieler Franz Kullich liefert die Zahlen. „Wir durften heuer 83.600 Besucher registrieren. Das liegt über dem langjährigen Durchschnitt von zwischen 70.000 und 80.000 Gästen”, berichtet der Gemeindebedienstete. Acht Personen kümmerten sich dabei um einen reibungslosen Badebetrieb im Parkbad. „Die Belastung für das Personal war schon groß, zumal sich einige von ihnen gegen Ende der Saison auch schon um die Rheinhalle kümmern mussten”, berichtet Kullich.

Das Parkbad in Lustenau: „Ein Sommer wie er früher einmal war", mit vielen Besuchern und wenig unangenehmen Vorfällen. <span class="copyright">VN/Stiplovsek</span>
Das Parkbad in Lustenau: „Ein Sommer wie er früher einmal war", mit vielen Besuchern und wenig unangenehmen Vorfällen. VN/Stiplovsek

Trotz widriger Begleitumstände ziehen auch die Verantwortlichen des Strandbades in Bregenz eine positive Bilanz. „Aufgrund der Bautätigkeiten gab es natürlich nicht das gewohnt ungetrübte Badeerlebnis wie in den Jahren zuvor. So standen etwa keine Sportflächen zur Verfügung. Das wirkte sich natürlich vor allem auf den Besuch von jungen Badegästen aus”, erzählt Alexander Fritz, Betriebsleiter des Bregenzer Schwimmbads. Trotzdem frequentierten 134.000 Besucher die Einrichtung. Der langjährige Schnitt liegt bei 150.000 Gästen.

In Bregenz wurde das Badevergnügen durch die Bautätigkeiten für das neue Hallenbad etwas beeinträchtigt. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
In Bregenz wurde das Badevergnügen durch die Bautätigkeiten für das neue Hallenbad etwas beeinträchtigt. VN/Steurer

Keinerlei Einschränkungen und eine dementsprechend große Zufriedenheit herrschte in Bludenz. Betriebsleiter Jakob Glawitsch: „Wir sind rundum zufrieden, verzeichneten 55.000 Besucher. Ganz besonders positiv auf die Bilanz ausgewirkt hat sich der wunderbare Spätsommer. Bis zum Schluss hatten wir viel Frequenz.” Ebenso groß ist im Val Blu die Freude darüber, dass die Saison praktisch unfallfrei verlief.

Jakob Glawitsch zieht Bilanz über das Val Blu in Bludenz. Und diese kann sich auch heuer durchaus sehen lassen.  <span class="copyright">VN/Bischof</span>
Jakob Glawitsch zieht Bilanz über das Val Blu in Bludenz. Und diese kann sich auch heuer durchaus sehen lassen. VN/Bischof