
Hinter den Kulissen: Ein Geschäftsführer beim Burning Man im Schlamm
Vorarlberger IV-Geschäftsführer mitten drin im Chaos.
Das “Burning Man Festival” in den USA, seit 1986 eine Feier von Gegenkultur und ein spiritueller Rückzugsort, ist in diesen Tagen bekanntlich in aller Munde. In der Wüste von Nevada waren von 27. August bis 4. September auch Österreich und Vorarlberg mit dabei.
Nachdem zu Beginn Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten die Zufahrt blockierten, erlebten mehr als 70.000 Festivalgäste aus der ganzen Welt in einer Art gigantischem Pfadi-Lager oder Szene-Open-Air mit selbstgemachter Kunst und Funken-Abbrennen, wie es in einer der wasserärmsten Gegenden der USA in 24 Stunden so viel Starkregen gab wie sonst in drei Monaten. Das Unwetter sorgte für Chaos, WCs konnten nicht entleert werden, Handynetze und Strom fielen aus. Organisatoren und Polizei riefen dazu auf, Essen, Wasser und Treibstoff zu sparen sowie in der riesigen, von den Festivalgästen selber gestalteten, Stadt „Black Rock City“ zu bleiben. Mittendrin ein Lustenauer, der als solcher mit Schlammschlachten auf Festivals sicher umzugehen weiß: IV-Geschäftsführer Christian Zoll (30). Am Ende ist er dann doch noch irgendwie aus dem Schlamm gekommen. “Fünf Norweger haben mir geholfen”, erzählt er. Sein Fazit ist trotzdem positiv: “Burning Man war insgesamt unfassbar cool und überwältigend.” Also trotz Schlammschlacht – oder vielleicht sogar gerade deswegen.



