Beim Achtalweg geht’s jetzt ums Geld

Der Achtalwegabschnitt zwischen Kennelbach und Doren-Bozenau ist knapp acht Kilometer lang. VN/Paulitsch
Investitionen sollen bereits im Budget 2024 berücksichtigt werden.
Bregenz, Kennelbach, Doren In einem sind sich alle im Landtag vertretenen Parteien einig: Der Achtalweg zwischen Kennelbach und Doren soll jedenfalls gut und sicher begehbar sein. In der Landtagssitzung am 9. März 2022 wurde einstimmig beschlossen, dass auf dem Abschnitt insbesondere die einsturzgefährdeten Stützmauern saniert und nicht mehr vorhandene Wegstücke in Fußwegbreite instandgesetzt werden.
Doch was kostet das Ganze und was genau muss gemacht werden? In den vergangenen Monaten haben Experten des Ziviltechnikbüros Rudhardt/Gasser/Pfefferkorn genau das erhoben. Die Zahlen seien mittlerweile bekannt, bestätigt ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück.
Behördenweg
Geplant ist, dass das Projekt in den Jahren 2024 und 2025 umgesetzt wird. Im Budget berücksichtigt sind die Investitionen derweil noch nicht. Das soll sich allerdings bald ändern. Er werde jetzt in Gespräche mit dem Finanzreferenten (Anm. Landeshauptmann Markus Wallner) treten, kündigt Frühstück an. Parallel dazu hätten bereits Gespräche mit der Bezirkshauptmannschaft stattgefunden. „Diesen Behördenweg muss man noch beschreiten, aber jetzt ist erst einmal wichtig, dass ein gewisser Betrag nächstes Jahr im Budget vorhanden ist“, ergänzt er.

In einer ersten Etappe soll der Abschnitt von Kennelbach bis zu der Engstelle, wo der Weg abgebrochen ist, und in einer zweiten Etappe von Doren bis zur Engstelle in Angriff genommen werden. „Auf ein paar hundert Metern ist es ganz massiv, da müsste man mehr tun“, merkt der ÖVP-Klubobmann an. Wie hoch die Kosten sind, verrät Frühstück aktuell nicht, „weil die Beträge noch nicht offiziell in Papierform ans Land geschickt wurden“, wie er sagt.
Studie
Eine Studie aus dem Jahr 2021 kam zu dem Ergebnis, dass kurzzeitig stabilisierende Sicherungsarbeiten im Ausmaß von rund 16 Millionen Euro notwendig wären, um die ehemalige Wälderbahntrasse überhaupt zu erhalten.