Alpine Welt trifft Stadtgeschichte

VN-Treffpunkt: Vernissage der Sommerausstellung der Stadt Bludenz „Bludenz und der Alpenverein“ im Kunstraum Remise.
Bludenz „Die seit acht Jahren stattfindende Sommerausstellung der Stadt Bludenz im Kunstraum Remise widmet sich thematisch historischen Themen, die im engen Bezug zur Stadtgeschichte stehen“, erklärte Kulturstadtrat Cenk Dogan bei der Vernissage zur diesjährigen Sommerausstellung, die unter dem Titel „Bludenz und der Alpenverein“ steht.


Dieses Format sei eine großartige Möglichkeit, sich mit der eigenen Geschichte zu befassen, diese aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Stefan Stachniß, Stadtarchivar der Stadt Bludenz, gab sodann einen prägnanten Überblick zur Gestaltung der Ausstellung: „Der alpine Raum ist in Bludenz stets präsent, aus diesem Grund haben wir die Berggipfel rund um das Stadtgebiet in den Fokus gestellt.“


33.000 Mitglieder
Da alpine Gegenstände ausschließlich Nutzgegenstände sind, die nach langjährigem Gebrauch entsorgt werden, stehe nur eine moderate Menge an Ausstellungsgegenständen zur Verfügung, erläuterte Nikola Bartenbach, der für die äußerst gelungene Grafik der Ausstellung zuständig war.


Andi Schmidt, Obmann des Alpenvereins Vorarlberg, hob in seiner Rede die Bedeutung des Alpenvereins hervor: „Der Alpenverein ist einer der erfolgreichsten Vereine Österreichs, in Vorarlberg haben wir rund 33.000 Mitglieder.“ Der Alpenverein müsse sich jedoch stets weiterentwickeln, aktuelle Herausforderungen bilden die Klimakrise und die anhaltende Inflation.



Unter den interessierten Zuhörern befanden sich unter anderem Stadträtin Martina Brandstetter mit Gatte Ralph, die Historiker Michael Hutter, Thomas Gamon und Arnulf Häfele sowie Monika Gärtner vom Huberhus in Lech.


