Pinke Unterstützung für den Achtalweg

Neos wollen einen Radweg auf der ehemaligen Wälderbahntrasse.
Bregenz Durch das Achtal oder das Schwarzachtobel? Die Neos haben sich bereits festgelegt. Sie wollen künftig auf dem Achtalradweg vom Bregenzerwald ins Rheintal oder vice versa radeln. “Die Herausforderungen über Alberschwende sind wesentlich größer: Topografische Gegebenheiten, Steigungen sowie viele verschiedene Grundbesitzer treffen hier aufeinander“, erläutern Neos-Landessprecherin Claudia Gamon und Landtagsabgeordneter Johannes Gasser am Donnerstag in einer Aussendung. In einer Anfrage an den zuständigen Landesrat Daniel Zadra haben die Pinken außerdem ein paar Fragen zum laufenden Prüfungsverfahren.
Anfang Mai wurden wie berichtet die Ergebnisse einer Alternativenprüfung präsentiert. Von den acht Varianten, die untersucht wurden, haben das Land und die Regio Bregenzerwald zwei in die Entscheidungsfindung geschickt. Die eine verläuft größtenteils entlang der ehemaligen Wälderbahntrasse durch das Achtal, die andere durch das Schwarzachtobel. Unlängst wurden die Umweltjuristen Peter Bußjäger und Daniel Ennöckl mit der Erstellung eines naturschutzrechtlichen Gutachtens beauftragt, das laut Land „insbesondere die Genehmigungsrisiken des Baus einer Radwegtrasse samt Großbauwerken wie Tunnels, Brücken und Stützwänden in dem Europaschutzgebiet Bregenzerachschlucht beurteilen soll“,
Begehbarmachung
„Ja, eine Radanbindung über das Achtal zu realisieren, wird kostenintensiv”, räumt Gamon ein. In die Routen- und Trassenführung seien aber die langfristigen Erhaltungskosten mit einberechnet. Zudem habe der Landtag bereits die Begehbarmachung der alten Wälderbahntrasse beschlossen. “Diese Kosten müssen beim Vergleich der Varianten gegengerechnet werden“, fordert sie. In der Anfrage wollen die Neos unter anderem wissen, bis wann mit einer abschließenden Beurteilung der Umsetzbarkeit eines Achtalradwegs zu rechnen ist, welche Parameter in die Beurteilung miteinfließen und wie ohnehin anfallende Kosten, wie Erhaltungskosten für bestehende Bauwerke, ein- oder gegengerechnet werden.