600 Füße liefen an dieser Schule für den guten Zweck

Beim Sommerfest des BGD fand die Scheckübergabe des Charitylaufs statt.
Dornbirn „Run, Forrest, run“ lautete Mitte Mai das Motto beim Stundenlauf des BG Dornbirn. Rund 300 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen erliefen dabei 2246 Runden. Dank im Vorfeld gesuchter privater Sponsoren wurde jede Runde zu barem Geld, und so kamen insgesamt 26.700 Euro für den guten Zweck zusammen. Dem Wunsch der Schülerinnen und Schüler entsprechend wurde die Spendensumme zu gleichen Teilen auf drei Organisationen aufgeteilt. Je 8900 Euro gab es demnach für Fridays for Future Vorarlberg, Nachbar in Not und die Caritas Vorarlberg.

Drei Spendenempfänger
Im Rahmen des Sommerfests fand nun die offizielle Scheckübergabe statt. Für Fridays for Future nahmen Sophia Hagleitner und Sophia Simon die Spende entgegen. „Wir freuen uns, dass die Schüler des BG Dornbirn unser Engagement für Klimagerechtigkeit so großzügig unterstützen. Da das nicht überall so ist, möchten wir einen Teil der Spende den MAPA (Most Affected People and Areas)-Gruppen zukommen lassen“, bedankte sich Sophia Simon im Namen der Klimabewegung.

Auch der Krieg in der Ukraine beschäftigt die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten nach wie vor, und so beschlossen sie, einen Drittel des Erlöses an Nachbar in Not zu spenden. „Das Geld kommt sogenannten Child Friendly Spaces in der Ukraine zugute“, informierte Angelika Simma-Wallinger vom ORF Vorarlberg.

Solidarisch spürt sich die Schulgemeinschaft auch mit den Opfern der großen Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien, und so kam das letzte Drittel des Gesamterlöses der Caritas Vorarlberg zugute.

Claudio Tedeschi nahm den Scheck für die Hilfsorganisation entgegen: „Es berührt mich sehr, dass die Schüler des BGD mit ihrem Engagement gleich drei großartige und wichtige Projekte unterstützen, und ich bin dankbar, dass Solidarität unter den jungen Menschen einen solch besonderen Stellenwert hat.“ Die Spende kommt einem Hilfsprojekt für die Opfer der Erdbeben in der Türkei und Syrien zugute, das die Caritas Vorarlberg unterstützt. Es ist eine Aktion der Alevitischen Gemeinschaft in Vorarlberg, die mit ihren direkten Kontakten vor Ort nach dem Erdbeben sehr rasch mit dem Aufbau eines Containerdorfs begonnen hatten, um jene Familien zu unterstützen, die obdachlos und mittellos wurden. Dazu gehören auch Angebote für Kinder, um die Zeit bis zur Wiederbenutzung von Schulen und Kindergärten zu überbrücken.

