Liftgesellschaft in Alberschwende vor Auflösung

Vorarlberg / 28.06.2023 • 17:07 Uhr
<p class="caption">Ob auf „Außer Betrieb“ bald „Nie mehr Betrieb“ folgt, wird sich in Alberschwende bald einmal weisen. <span class="media-container dcx_media_rtab" data-dcx_media_config="{}" data-dcx_media_type="rtab"> </span><span class="marker">VOL/Mayer</span></p>

Ob auf „Außer Betrieb“ bald „Nie mehr Betrieb“ folgt, wird sich in Alberschwende bald einmal weisen.  VOL/Mayer

Gesellschafterversammlung der Skilifte Alberschwende am Freitag. Anrainer kokettiert mit Übernahme.

Alberschwende Es kommt, was wohl kommen musste. Weil sich Gemeinde, Liftgesellschaft und Grundeigentümer Lothar Gmeiner bislang nicht auf eine Regelung zur Fortführung eines Liftbetriebs in Alberschwende einigen konnten, steht die Liftgesellschaft vor ihrer Auflösung. „Die Liquidierung der Gesellschaft mit ihren rund 70 Teilhabern wird am Freitag bei der Gesellschafterversammlung wohl beschlossen. Es fehlen die Grundvoraussetzungen zur Führung eines Betriebes“, fasst Alberschwendes Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann die Situation zusammen.

Werden diese Pistengeräte an diesem Standort je wieder gebraucht? In Alberschwende könnte für die Lifte bald die letzte Stunde geschlagen haben. VOL/Mayer
Werden diese Pistengeräte an diesem Standort je wieder gebraucht? In Alberschwende könnte für die Lifte bald die letzte Stunde geschlagen haben. VOL/Mayer

Lifte vor Abbau

Geht alles seinen Weg, werden alle Werte der Gesellschaft veräußert. Letztlich müssen die Liftanlagen unter behördlicher Aufsicht abgebaut werden. Damit wäre das unrühmliche Ende einer 60-jährigen Geschichte von Skiliften in Alberschwende besiegelt. „Natürlich ist das alles noch nicht besiegelt, und es könnten sich ja nach Auflösung der jetzigen Gesellschaft Möglichkeiten eröffnen, sollte jemand Interesse an der Weiterführung der Lifte anmelden.“

Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann wird bei der Gesellschafterversammlung der Alberschwender Skilifte wohl deren Auflösung erleben. <span class="copyright">VN/Hämmerle</span>
Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann wird bei der Gesellschafterversammlung der Alberschwender Skilifte wohl deren Auflösung erleben. VN/Hämmerle

Laut Ludwig Weh, Rechtsanwalt von Lothar Gmeiner, sei genau das der Fall. „Mein Mandant und seine Stieftochter haben ein Interesse daran, die Skilifte in Alberschwende weiter zu führen und den Betrieb zu übernehmen“, lässt Weh im Namen seines Mandanten Lothar Gmeiner wissen.

<p class="caption">Ludwig Weh vertritt Grundeigentümer Lothar Gmeiner. Der Anwalt spricht von einem Angebot an die Gemeinde. <span class="media-container dcx_media_rtab" data-dcx_media_config="{}" data-dcx_media_type="rtab"> </span><span class="marker"> VN</span></p>

Ludwig Weh vertritt Grundeigentümer Lothar Gmeiner. Der Anwalt spricht von einem Angebot an die Gemeinde.   VN

Angebot unterbreitet

Weh könnte sich die Bildung einer Verhandlungsgruppe seitens der Gemeinde vorstellen, die gemeinsam mit den Interessenten für die Skilifte eine taugliche Lösung ausarbeitet. Rechtsvertreter der noch existierenden Liftgesellschaft ist Rupert Mannhart. „Wir haben ein Angebot unterbreitet. Jetzt müssen wir schauen, wie man damit umgeht“, sagt Weh. Der Anwalt betont, dass vor allem die Stieftochter Gmeiners, Rosalina Flatz, sich vorstellen könnte, den Skibetrieb zu übernehmen. „Sie ist selber Skilehrerin und hat ein Herz für Kinder.“

Lothar Gmeiner mit seiner Stieftochter Rosalie Flatz. Gibt es für die vielen skibegeisterten Kinder der Region doch noch ein Happy End?  <span class="copyright">VN/Serra</span>
Lothar Gmeiner mit seiner Stieftochter Rosalie Flatz. Gibt es für die vielen skibegeisterten Kinder der Region doch noch ein Happy End? VN/Serra

Großer Verlust droht

In Alberschwende gibt es die Differenzen zwischen der Liftgesellschaft, der Gemeinde und dem Grundstückseigner des Parkplatzes bei der Talstation Brüggelekopf, Lothar Gmeiner, schon länger. Der Pachtvertrag für das Parkplatzareal ist ausgelaufen. Der Landwirt hatte sich stets für einen Grundstückstausch ausgesprochen: Er würde den Skiliftbetreibern gerne den Parkplatzgrund überlassen und dafür Flächen beim Babylift in Besitz nehmen. Ein Wunsch, der bisher abgelehnt wurde. Die Gemeinde bietet Gmeiner langfristige Pachtverträge für mehrere Flächen an. Doch das will bisher der Landwirt nicht.

Das Ende eines Liftbetriebs in Alberschwende wäre für den Ort und das Umland ein großer Verlust. Vielen Kindern im Rheintal würde die Möglichkeit genommen, in einem leistbaren kleinen Skigebiet das Skifahren zu lernen.

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