Sozialmanagement-Schülerinnen für nachhaltige Mode

Gemeinsames Projekt mit der youngCaritas.
Dornbirn Ständig neue Klamotten kaufen? Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit Füßen treten? Nicht mit den Mädchen und Jungs der HLS (Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe mit Schwerpunkt Sozialmanagement) in Dornbirn. Sie zeigten im Rahmen einer Projektwoche mit der youngCaritas, wie man in Sachen Mode nachhaltig denken und handeln kann.

Eine ganze Woche zum Thema „Re-Use“ und Nachhaltigkeit, so viel Zeit wurde den rund 40 Mädchen und einem Jungen der 2. Schulstufe der HLS Dornbirn gegeben, um sich gemeinsam mit der youngCaritas mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Und um am Ende dieser Woche ein Ergebnis zu präsentieren. „Wir haben uns intensiv mit den Jugendlichen ausgetauscht und sind gemeinsam tief in die Thematik eingetaucht. Als schließlich eine Projektidee entstanden ist, ging es dann um die konkrete Planung und Abwicklung – ein Aha-Erlebnis für die meisten Kids“, sagt Sabine Fulterer, Leiterin der youngCaritas.

Barbara, eine der beteiligten Schülerinnen: „Wir haben alle den großen Aufwand für so eine Aktion ziemlich unterschätzt und hätten nicht gedacht, an was so alles gedacht werden muss“, erzählte sie am Abend der Präsentation als Moderatorin den Besucherinnen und Besuchern. Also hieß es „learning by doing“ für die jungen Menschen, die eine großartige Modeschau mit carla Second Hand Mode, einer Kleiderspende von Private Boutique und Coffee to help auf die Beine stellten. Das Ziel dabei: Sie wollten damit ein Bildungsprojekt der Caritas in Awassa, Äthiopien, unterstützen.
Großes Projekt-Finale im Dô in Lustenau
Welche Klamotten werden auf der Modeschau vorgeführt? Wer bringt welchen Kuchen? Wen laden wir ein, und wie soll überhaupt eingeladen werden? All diese Fragen und noch viele mehr stellten sich die Schülerinnen in dieser Woche. „Mit der Aktion Coffee to help und den vielen freiwilligen Spenden wurden an diesem Abend unglaubliche 1.092,92 Euro an Spenden eingenommen“, ist Sabine Fulterer begeistert. „Die Jugendlichen waren wirklich mit viel Engagement bei der Sache und auch, wenn es eine sehr intensive Woche für alle war, hat sich die Mühe mehr als ausgezahlt.”