Beim Achtalprojekt wird noch gerechnet

Mit der Wegsanierung soll 2024 begonnen werden.
Bregenz Nachdem Anfang Mai die Ergebnisse einer Alternativenprüfung zu einem Radweg durch das Achtal präsentiert wurden, ist das Achtal wieder in aller Munde. Neben einer Route von Schwarzach durch das Schwarzachtobel über Alberschwende nach Egg hat dabei auch eine Route durch das Achtal am besten abgeschnitten. In den kommenden Monaten will man sich die Verkehrswirksamkeit und das juristische Verfahrensrisiko der beiden Varianten noch genauer ansehen. Bis spätestens Anfang 2024 soll dann eine Bestvariante auf dem Tisch liegen. Unabhängig davon könnte bereits im kommenden Jahr im Achtal gebaut werden.
“Vorarbeit für Radweg”
Wie berichtet, wurde im März 2022 im Landtag einstimmig beschlossen, dass die ehemalige Wälderbahntrasse zwischen Kennelbach und Doren jedenfalls so weit saniert wird, dass sie für Fußgänger gut begehbar bleibt. Die Planungen wurden an das Ziviltechnikbüro Rudhardt/Gasser/Pfefferkorn vergeben, das unter anderem auch an den Alternativenprüfungen beteiligt war. Noch lägen keine Ergebnisse vor, sagt ÖVP-Klubobmann und Projektleiter Roland Frühstück (65). Ausgemacht sei aber, dass er noch in diesem Halbjahr die Zahlen bekomme, „wie viel aufgewendet werden muss und wo und wie angepackt werden muss“.
Ziel ist, dass nächstes Jahr mit der Umsetzung begonnen wird und das Projekt auf maximal zwei Jahre ausgerichet ist. “Ich sehe das Thema Radweg unabhängig von dem Projekt eines sicheren Fußweges”, hält Frühstück fest. Auch wenn man in ein paar Jahren einen Radweg bauen würde, sei das, “was wir machen, nichts anderes als eine Vorarbeit, die man immer nutzen kann”, ergänzt er.