Deshalb muss das Rote Kreuz in Vorarlberg immer öfter fahren

Vorarlberg / 07.05.2023 • 16:50 Uhr
Die Rotkreuz-Mitarbeiter sind rund um die Uhr, und das 365 Tage im Jahr, im Einsatz. <span class="copyright">VN/Gasser</span>
Die Rotkreuz-Mitarbeiter sind rund um die Uhr, und das 365 Tage im Jahr, im Einsatz. VN/Gasser

Bilanz 2022 dokumentiert den enormen Arbeitsaufwand der Rettungsorganisation. Die Herausforderungen werden nicht kleiner.

Feldkirch Das Rote Kreuz kennt keine limitierten Betriebszeiten. Rund um die Uhr, und das 365 Tage im Jahr, steht die Rettungsorganisation bereit, wenn es gilt, für Menschen in Not da zu sein. Der Jahresbericht des Roten Kreuzes Vorarlberg für 2022 zeigt dabei eines eindeutig: Die Arbeit wird mehr, die Zahl der Krankentransporte, Rettungs- und Notfalleinsätze nehmen zu. So wurden im Vorjahr in Vorarlberg nicht weniger als 150.000 Fahrten registriert. Insgesamt legten die Einsatzfahrzeuge im Jahre 2022 mehr als drei Millionen Kilometer zurück.

Der komplette Rotkreuz-Jahresbericht Vorarlberg mit allen Zahlen.

Drehscheibe in Feldkirch

Die Drehscheibe der Einsätze ist die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) Feldkirch. So wurden im Vorjahr 290.823 Fälle von der RFL bearbeitet. Es sind dies nur einige Zahlen, welche das riesige Arbeitsaufkommen der Organisation dokumentieren.

Als große Herausforderung für die Einsatzorganisation in Vorarlberg gilt die Entwicklung bei den Krankentransportzahlen. Sie steigen unentwegt. “Die Steigerungen sind einerseits der demografischen Entwicklung der Bevölkerung geschuldet, andererseits einem veränderten Verhalten der Gesellschaft mit der Tendenz, immer schneller und selbstverständlicher den Dienst des Roten Kreuzes anzufordern”, betont Rotkreuz-Vorarlberg-Präsident Ludwig Summer. Was der Präsident erfreulich findet und ihn positiv stimmt: “Wir haben gezeigt, dass das Rote Kreuz Vorarlberg eine homogene und funktionierende Gemeinschaft ist. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir auch diese Hürden gemeinsam mit unseren äußerst engagierten Mitarbeitern und dem Zutun unserer wertvollen Partner nehmen werden können”, hält Summer fest.

Man sei auch weiterhin jederzeit für die Vorarlberger Bevölkerung da. “Überall und ohne wenn und aber”, wie Summer betont.