Hip-Hop- und Breakdancer zeigten in Lustenau ihre Moves

Die besten Tänzer wurden beim Dance Battle im Culture Factor Y gekürt. Dieses Jahr tanzten auch Kinder mit.
Lustenau „Um was geht es beim Battle? Es geht ums Zuhören und Zusehen und um das Gefühl, das die Tänzer uns vorzeigen. Sie tanzen vor, was sie bei der Musik fühlen, und geben ihre Energie an euch weiter“, erklärte Moderatorin Jenny den Zusehern, die zum All Dance Battle am Samstagnachmittag ins Culture Factor Y gekommen waren.

Auch dieses Jahr traten immer zwei Paare gegeneinander an. Jedes Team hatte die Chance, das andere zu besiegen. Neu war dieses Jahr, dass viele Kinder sich zum Battle angemeldet hatten. Deshalb wurde ein eigener Kids Battle durchgeführt.

Von Musik leiten lassen
DJ CutDaam legte zufällig ausgewählte Musik auf, die antretenden Tanzpaare hörten zu und zeigten, was sie schon alles draufhaben. Erlaubt war beim Dance Battle alles, von Hip-Hop über Breakdance, House, Popping und Locking. Jede Tänzerin und jeder Tänzer zeigte coole Moves und begeisterte damit die Jury und die Zuseher.
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Die Stimmung war super. Begeisterte Zuseher filmten die energiegeladenen Bewegungen auf ihren Handys mit.
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Kinder zeigen ihr Können
Insgesamt sechs Teams traten beim Kids Battle gegeneinander an. Bery Tarakci (14 Jahre) aus Dornbirn tanzte mit Thiago de Lima Silva (14) aus Dornbirn und gewann mit ihm den Kids Battle.

„Beim Tanzen fühle ich mich einfach wohl. Das mache ich schon seit gut fünf Jahren“, erklärte Bery Tarakci. Auch Thiago de Lima Silva bewegte sich gekonnt. „Ich habe allerdings erst vor zwei Jahren mit dem Tanzen begonnen, aber durch viel Übung wird’s immer besser“, sagte er zufrieden.

Profibattle
„Beim Dance Battle ist neben dem tänzerischen Können auch die Kreativität gefordert. Denn die Tänzer müssen auf die zufällig abgespielte Musik eingehen und improvisieren“, so Roman Zöhrer vom Culture Factor Y. Das macht diese Art von Tanzwettbewerb für ihn so spannend. Nick Horvat, ehemaliger Zivildiener im Culture Factor Y, hat bereits vergangenes Jahr dieses Event auf die Beine gestellt. „Dieses Jahr erwartet uns ein neues Level beim Battle. Es sind auch einige namhafte Tänzer aus der Schweiz gekommen“, verriet er.

Den ersten Platz beim Profibattle ertanzten sich Avo Cado, gefolgt von den Twins auf Platz zwei und den Siblings auf Platz drei. „Das heute war eine Veranstaltung der Extraklasse und ließ keine Wünsche offen. Es war schön zu sehen, welche Leidenschaft die Tänzer und Tänzerinnen in ihre Bewegungen legten“, resümierte Zöhrer. Solche Veranstaltungen tragen für ihn dazu bei, die Hip-Hop-Szene in der Region zu stärken und einen wichtigen Austausch zu ermöglichen. BVS


