Dackel aus Bergnot gerettet

Der Dackel und sein Herrchen sind froh über den selbstlosen Einsatz am Samstag über St. Arbogast.
St. Arbogast Die Bergrettung Hohenems und Feuerwehr Götzis sind sich des ewigen Dankes eines Hundehalters sicher. Dessen Dackel geriet in den Felsen bei St. Arbogast in höchste Bergnot.

Gegenüber den VN spart der in Gaißau lebende britische Autor und Musiker Robert Elwes nicht mit Lobeshymnen auf die selbstlosen Ersthelfer, die zur Rettung seines Hundes anrückten. “Er ist ein recht wilder Hund, der dazu tendiert, jedem Geruch zu folgen und nicht versteht, dass es hier 45 Meter hohe Felsen gibt”, erklärt Elwes. Dieser Neugierde führte den Dackel am Samstag in besagte Bergnot, auf die er mit seinem laut Elwes berühmten Bellen aufmerksam machte.

Für den erleichterten Hundebesitzer steht der selbstlose Mut, mit dem Bergrettung und Feuerwehr den Dackel aus dem Felshang retteten, außer Diskussion. “Wir alle können den Helfern in Kriegs- und Erdbebengebieten unsere finanzielle Unterstützung anbieten”, will er andere Rettungsorganisationen in den Krisenregionen nicht vergessen wissen. “Und auch ich spende gerne zugunsten der Rettungsorganisationen, auch wenn es nur für die Rettung meines unartigen Dackels ist”, betont Elwes. Dieser ist inzwischen wieder am sicheren Bodenseeufer bei Gaißau.