Admira Dornbirn hofft auf Kunstrasenplatz

Die Dornbirner Admira blickte bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung positiv zurück und optimistisch nach vorne.
Dornbirn Neben den Berichten der einzelnen Ressortleiter beherrschten der seit Jahren von der Dornbirner Politik versprochene Kunstrasenplatz und die unbefriedigenden Trainingsverhältnisse bei schlechtem Wetter den Tagesordnungspunkt Allfälliges bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SC Admira Dornbirn.
Admira-Obmann Gerhard Ritter begrüßte zahlreiche Mitglieder, Partner und Sponsoren bei der Jahreshauptversammlung im Clubheim im Rohrbach. Der langjährige Vereinsvorsitzende bedankte sich bei seinem Vorstandsteam, dem Trainerteam, den Spielern, Sponsoren, Gönnern, Vereinsschiedsrichtern, den Mitgliedern, Fans und ganz besonders dem Clubheim-Gastro-Team rund um Erika und Reini Peer mit ihren Helfern für ihren Einsatz während der ganzen Jahre.
Auf dem richtigen Weg
Gerhard Pichler, der sportliche Leiter der Admira, gab einen Rückblick auf die sportlich äußerst erfolgreichen letzten Jahre mit Aufstieg in die Eliteliga, dem Titel des Vorarlberger Amateur-Vizemeisters sowie dem Erreichen der Regionalliga und des ÖFB-Cups. Der Umbruch seit Sommer mit vielen jungen Dornbirner Fußballspielern gestaltet sich aber schwierig. „Die beiden letzten Meisterschaftsspiele im Herbst mit zwei Siegen zeigen aber, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der Admira-Sportchef. Aber auch im Nachwuchsbereich ist die Admira weiterhin erfolgreich unterwegs, und Nachwuchsleiter Leopold Arnus berichtet, dass aktuell rund 150 Nachwuchsspieler mit 16 Trainern und elf Mannschaften an den Meisterschaften beziehungsweise Turnieren des VFV teilnehmen. Dabei sieht der ehemalige Admira-Spieler vor allem die Koordination von Trainings und Spielen aufgrund der beengten Trainings- und Match-Möglichkeiten als besondere Herausforderung. „Dass die Nachwuchsspieler für ihre Trainings gerade bei schlechtem Wetter in umliegende Gemeinden ausweichen müssen, ist für die Sportstadt Dornbirn eigentlich ein Armutszeugnis.“
Zusätzlicher Fußballplatz
Diesbezüglich stand dann das Thema Kunstrasenplatz im Fokus des Tagesordnungspunkts Allfälliges. Schon seit Jahren kämpft die Admira, gerade bei Schlechtwetter, mit unbefriedigenden Trainingsverhältnissen und wird vertröstet. Sportstadtrat Julian Fässler versuchte dazu, die enttäuschten Trainer, Spieler, Funktionäre und Eltern zu beruhigen. „Der Kunstrasen auf der Sportanlage Rohrbach ist das nächste Großprojekt, das im Bereich Sport durchgeführt wird. Und rund alle drei Jahre wird ein solches Projekt realisiert. Die letzten beiden Jahre wurde keines realisiert“, so Fässler. Ob damit der Kunstrasen im Rohrbach kommt, sahen die Admira-Funktionäre jedoch infrage gestellt. Allerdings, so Fässler, wurden vier Grundstücke bei der ARA im Forach gekauft und von „Landwirtschaftsfläche“ auf „Sport“ umgewidmet.
Verein ist schuldenfrei
Einen positiven Bericht präsentierte Kassier Herwig Klocker den anwesenden Besuchern bei der Jahreshauptversammlung. Die Einnahmen in den Pandemiejahren 2020 und 2021 waren vor allem in den Bereichen Gastronomie und Matchbesucher äußerst bescheiden, aber Sponsoren und Mitglieder haben dem Verein größtenteils die Stange gehalten, und die finanziellen Unterstützungen vonseiten der öffentlichen Hand waren ebenfalls hilfreich. So konnte das Jahr 2021 mit einem Gewinn abgeschlossen werden und der Verein ist per
31. Dezember 2021 schuldenfrei. Bei den Wahlen wurde der bisherige Vorstand bestätigt und mit neuen Beiräten verstärkt. mima