Wie man 2023 die meisten Urlaubstage herausholt

Im nächsten Jahr fallen die Feiertage besonders günstig. Wer geschickt plant, kann seinen Urlaub sogar verdoppeln.
Schwarzach Eines vorweg: Beim Blick auf den Kalender 2023 kommt bei Arbeitnehmern Urlaubsfreude auf. Denn im kommenden Jahr fallen die Feiertage noch günstiger als heuer. Wer seinen Urlaub unter Einbeziehung der Wochenenden und Brückentage geschickt plant, kann seinen Urlaub ein gutes Stück verlängern. Genauer: mit 47 Urlaubstagen können insgesamt 102 freie Tage herausgeschlagen werden. Im kommenden Jahr gibt es neben dem Pfingst- und Ostersonntag, nur einen Feiertag (Sonntag, 1. Jänner 2023), der direkt auf ein Wochenende fällt.

Chancen, seinen Urlaub optimal zu nutzen, bieten sich im kommenden Jahr reichlich. Die erste Gelegenheit gibt es rund um den Dreikönigstag. Wer vier Urlaubstage beim Chef beantragt, darf sich insgesamt neun Tage zurücklehnen.

Die Zeit bis Ostern können Arbeitnehmer nutzen, um gleich das nächste verlängerte Wochenende zu planen. Wer an den Ostermontag (10. April) vier Tage Urlaub dranhängt, kann insgesamt neun Tage faulenzen.

Der Wonnemonat Mai wird seinem Namen gerecht, denn dieser ist mit zahlreichen Feiertagen gespickt. Die Chance, aus vier Urlaubstagen neun freie Tage zu zaubern, bietet sich rund um den Staatsfeiertag (Montag, 1. Mai). Auch Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 18. Mai) eignet sich perfekt für ein langes Wochenende oder mehr. Auch hier gilt die Formel “aus vier mach neun”.

Wer eine längere Reise plant, sollte sich Pfingsten und Fronleichnam dick im Kalender anstreichen. Mit nur acht Urlaubstagen kommt man 16 freie Tage am Stück.

Eine günstige Gelegenheit für mehr Urlaub gibt es auch im August. Mariä Himmelfahrt (15. August) fällt im nächsten Jahr auf einen Dienstag. Wer sich also vom 12. bis 20 August in der Sonne aalen möchte, muss den Arbeitgeber nur um vier Urlaubstage bitten.

Nach einem arbeitsreichen September, wartet der Oktober mit dem Nationalfeiertag (26. Oktober) auf, der praktischerweise auf einen Donnerstag fällt. Wer diesen mit Allerheiligen (Mittwoch, 1. Dezember) verbindet, erhält 16 freie Tage am Stück. Dafür opfern muss man jedoch nur acht Urlaubstage. Optimal fällt auch Mariä Empfängnis (Freitag, 8. Dezember): Mit vier Urlaubstagen sind einem neun freie Tage gegönnt.

Auch rund um Weihnachten gibt es für Urlaubstüftler Grund zur Freude. Der Stefanitag und der Christtag werden an einem Montag und Dienstag gefeiert. Mit drei Urlaubstagen kommt man auf neun arbeitsfreie Tage. Wer seinen Urlaub bis Dreikönig verlängert, kann sogar stolze 16 Tage entspannen und braucht dafür nur sieben Tage Urlaub zu beantragen. So lässt es sich entspannt ins neue Jahr starten.
