Rio Restaurant und Kino: Das ist Reinhard Rauchs Nachfolger

Gute Nachrichten: In der Feldkircher Lokalszene gibt es einen neuen Pächter für Rio Restaurant und Kino.
Feldkirch Drei Jahrzehnte lang hat Reinhard Rauch die Feldkircher Gastroszene geprägt. 1992 rief er gemeinsam mit seinem Bruder die legendäre Sonderbar ins Leben. Ende August verabschiedete sich der 60-Jährige in den wohlverdienten Ruhestand und hinterließ mit der Schließung vom Rio Restaurant und Kino, das Rauch seit 2012 betrieben hat, eine große Lücke.


Aufatmen können nun alle Kinofreunde und Feinschmecker: Mit Christopher Füxl hat sich nun ein Nachfolger sowohl für das Kino als auch das Restaurant in der Marktgasse 18 gefunden. Am Freitagnachmittag wurde der Vertrag mit Jörg Thurnher, Vertreter der Eigentümerfamilie des Gebäudes, unterschrieben.

Füxl ist in Vorarlbergs Gastroszene kein Unbekannter: Der Haubenkoch betrieb von 2016 bis 2019 das gleichnamige gehobene Lokal in der Bregenzer Anton-Schneider-Straße 5, wo heute Milena Broger und Erik Pedersen mit dem Weiss-Restaurant auftischen. Zuvor sorgte der gebürtige Oberösterreicher im Liechtensteiner Lokal Kokon bei Feinschmeckern für kulinarische Erlebnisse. “Ich freue mich auf die neue Aufgabe und sehe es als großen Vorteil an, dass ich auch das Kino mitbetreiben kann”, erzählt der 35-Jährige den VN. Der italienische Einschlag des Lokals soll bleiben, er will mit einem “urbanen Konzept” punkten, verrät Füxl. Und auch der Name soll sich ändern. Die kommenden Wochen startet die Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eröffnung soll im Dezember sein.

Kino mit bewegter Vergangenheit
Die letzten Wochen war unklar, wie es mit dem Kino, das lange Zeit unter dem Namen “Oscar Kino” bekannt war, weitergehen wird. 2006 sorgte eine Klage gegen das Kino für Aufsehen: Die Academy of Motion Pictures in Los Angeles, die jährlich die “Oscars” verleiht, klagte erfolgreich wegen des Namens auf Unterlassung. Daraufhin wurde der Name auf “Namenlos” geändert, ehe es seit 2012 als Rio Kino bekannt war.
Die Stadt Feldkirch habe sich bereits im Vorfeld bereit erklärt, in Kooperation mit dem Theater am Saumarkt (TaS) sowohl moralisch als auch finanziell einzuspringen, falls das Kino nicht gemeinsam mit dem Restaurant unter einer Hand hätte verpachtet werden können, wie Finanz-und Wirtschaftsstadtrat Benedikt König (ÖVP) den VN bestätigt.









