Bike-Serie: Imposanter Ausblick auf dem Weg zur Alpe Laguz

Bike-Guide Alexander Sonderegger ist zum Auftakt der VN-Bike-Serie im Großen Walsertal unterwegs.
Sonntag Die Tour startet in der Gemeinde Sonntag. Auf den ersten Kilometern geht es entlang einer asphaltierten Landstraße von der Parzelle Garsella aufwärts nach Marul. Von dort führt der Weg an der Kirche vorbei geradewegs Richtung Alpe Laguz.
Im Sommer sind auf der Alpe Laguz besonders an Wochenenden oft viel Wanderer unterwegs. Ein Wanderbus bringt die Wanderer auch direkt bis zur Alpe.

Mit moderatem Anstieg geht es weiter durch ein enges Tal. Hier gibt es einen fantastischen Ausblick auf die Rote Wand. Ab hier wird der Weg steil und grobschottrig.

Nach einer Rast auf der Alpe Laguz geht es beim Wegweiser “Alpe Laguz Parkplatz” weiter auf dem Güterweg links aufwärts Richtung Oberpartnom/Stein. Ein grandioser Ausblick bietet sich anschließend vom Garmisattel. Dieser entschädigt ausreichend für die Mühen des langen Aufstiegs. Vom Garmisattel führt eine lange Abfahrt ohne erwähnenswerte Schwierigkeiten zurück ins Tal.

Bike-Tour zur Alpe Laguz
Start: Sonntag / Garsella
Distanz: 28 km
Höhendifferenz: 1160 m
Zeit: ca. 2:30 Std. EMTB / ca. 3:30 Std. MTB
Beschaffenheit: 9 % Asphalt – 88 % Forstweg – 3 % Trail
Uphill: mittel
Kondition: mittel
Schönste Zeit: Mai – Oktober
1 x Akku – Ladeoption Laguz Alpe
Einkehrmöglichkeit: Alpe Laguz
Experten-Tipp von Bike-Guide Alexander Sonderegger

Orientierung/Karten: Grundsätzlich sind sämtliche Touren mit QR-Code/Internet auch interaktiv erlebbar. Es empfiehlt sich grundsätzlich vor jeder Tour einen Kartenüberblick zu verschaffen und immer eine Karte zur Orientierung mitzuführen.
Fahrzeit: Erfahrungsgemäß kann es zu Abweichungen kommen. Die Zeitangaben sind als grobe Orientierung zu verstehen. Die Fahrzeit hängt bergauf stark von der Antriebsstufe des Motors ab.
Risiken eingrenzen: Das Gebirge hat keine Sturzräume und Fangzäune. Deshalb immer überlegt und defensiv fahren um sich und andere nicht unnötig zu gefährden. Die Gruppe sollte ausgewogen und niemand überfordert sein – weder bergauf noch bergab. Aufeinander warten und auf Bergauf-Rennen verzichten, damit abwärts genügend Reserven an Kraft und Konzentration da sind. Handschuhe und Helm gehören zur Standardausrüstung. Den Wetterbericht einholen und auf der Tour laufend die Wetterentwicklung im Auge behalten. Wenn nötig frühzeitig umkehren. Durch Stauwirkung treten Gewitter und Wetterstürze im Gebirge extrem schnell auf. Alkohol wirkt sich schnell fatal aus und ist damit auf Touren ein „no go“.
