Bürgerkritik an Zufahrt zur geplanten VS Forach

Volksschule war Thema in einer Bürgerfragestunde.
Dornbirn Die neue Volksschule Forach ist noch gar nicht gebaut, hat aber bereits so manches Problem.
Zwar hat sie schon Schülerinnen und Schüler, die müssen aber in der Mittelschule Haselstauden unterrichtet werden, da die Ausweichschule explodiert ist und derzeit wieder aufgebaut wird. Das Foracher Schulgebäude ist noch gar nicht konkret in Planung und dennoch bereits vielfach in der Kritik. Zuletzt in einer Bürgerfragestunde vor der Stadtvertretungssitzung am Dienstag.
Dort überließ Bürgermeisterin Andrea Kaufmann den Bürgern das Mikrofon, um Fragen zu stellen. Derer kamen drei, alle von Anrainern des Geländes im Dornbirner Nordwesten, wo eine neue Volksschule gebaut werden soll. Ob man sich den Bau auf dem kaum geeigneten Grundstück denn richtig überlegt habe, lautete eine; ob wegen des Untergrunds die Nachbarhäuser auch sicher vor Setzungen seien, lautete eine andere. Und der benachbarte Bürobedarfshändler Guntram Paterno gab zu bedenken, dass direkt gegenüber der zukünftigen Geländezufahrt sich die Lkw-Rampe seiner Firma befinde. Gerade um die Zeit des morgendlichen Schulbeginns rangieren dort täglich Lastwagen, erklärte er.
Zufahrt noch nicht geklärt
Dem entgegneten Stadtplanungsstadtrat Julian Fässler und Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, dass die Planungen für das Schulgebäude noch gar nicht begonnen haben, und daher auch nicht feststehe, von wo zugefahren wird. Betrachtet man sich jedoch den Zuschnitt des Grundstücks, fällt auf, dass direkt gegenüber der Firma Paterno bereits ein Weg entlang des Grundstücks asphaltiert ist. Von der Forachstraße hingegen ist das Schulgelände etwas versetzt, auch verläuft dort der Karlesgraben.
Kritik am Standort
Schon von Beginn an gab es Kritik an der Wahl des Grundstücks für die VS Forach, vor allem von den Grünen. Sie warfen der Bürgermeisterin vor, sich nicht ausreichend um geeignetere Grundstücke bemüht zu haben und argumentierten vergangenen Herbst damit, dass der Untergrund für ein mehrstöckiges Gebäude ungeeignet sei. Die Rathauschefin hatte stets betont, dass kein besseres Grundstück im Forach zu haben gewesen sei. Fässler und Kaufmann luden jedenfalls die Anrainer zu Gesprächen ein und nahmen die Kritikpunkte auf.