Harte Handarbeit für Feuerwehr im Brandnertal

Vorarlberg / 12.06.2022 • 18:40 Uhr
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symbolbild VN/BH

Waldarbeiten bei der Feldkircher Alpe bescherten Florianijüngern viel Arbeit in unwegsamem Gelände.

Brand, Nenzing Wanderer bemerkten am Sonntagmittag nahe der Feldkircher Alpe bei Nenzing Brandgeräusche und Rauchfahnen. Die alarmierte Feuerwehr sah sich bald mit großen Herausforderungen konfrontiert, die etwa 15 Glutnester fachgerecht zu löschen.

Reine Handarbeit

“Der Hubschrauber kann aufgrund des dichten Waldbewuchses nicht eingesetzt werden, es ist reine Handarbeit”, erklärt Bezirksfeuerwehrinspektor Christoph Feuerstein den VN. Gleichzeitig musste das Wasser zum Ablöschen der Glutnester mit Tankwagen und Güllefässer auf die Alpe gebracht werden, verweist der erfahrene Florianijünger auf die langen Zubringerwege. Daher war es am Sonntagabend trotz stundenlangem Einsatz noch nicht absehbar, ob alle Glutnester bis zum Einbrechen der Dunkelheit so weit abgekühlt werden können, dass kein Folgeeinsatz am Montag vonnöten sein wird.

Erbe von Waldarbeiten

Im Einsatz standen die Feuerwehren von Brand und Nenzing. Die zahlreichen Glutstellen gehen auf Aufräumarbeiten der Agrargemeinschaft am Samstag zurück. Dabei wurde übriges Grünzeug vor Ort verbrannt, die Glutstellen aber nicht ordnungsgemäß gelöscht, zeigt sich Feuerstein von der Agrargemeinschaft enttäuscht.