Ermittlungen gegen Rotes Kreuz eingestellt

Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrug mit Coronatestungen hat sich nicht erhärtet.
Feldkirch Die Korruptionsstaatsanwaltschaft stellt das Verfahren gegen das Rote Kreuz Vorarlberg und den früheren Corona-Koordinator Roland Gozzi ein. Bezüglich des Engagements des Roten Kreuzes Vorarlberg im Auftrag des Landes Vorarlberg wurde kein strafrechtlich relevantes Verhalten festgestellt, betont das Rote Kreuz am Dienstag. Damit habe sich die Einschätzung der eigenen Wirtschaftsprüfer wie auch der Gebarungskontrolle des Landes bestätigt.
Vergangenes Jahr erging die Anzeige auf den Verdacht des gewerbmäßigen Betrugs. Der Betreiber eines privaten Testzentrums verwies auf Aussagen, dass vom Bund kostenlos zur Verfügung gestellte Antigentests bei Firmentestungen verwendet und verrechnet worden seien und zeigte dies an. Nun habe man dreimal bestätigt vorliegen, dass alle Vorwürfe unbegründet waren, betont Rotkreuz-Präsident Ludwig Sommer. “Dass jemand so weit geht und einer gemeinnützigen Organisation strafrechtliches Verhalten unterstellt, ist und bleibt für mich unverständlich.” Das Rote Kreuz habe mit der Pandemie kein Geld verdient und wollte das auch nicht tun.