Darum wird ab dem Sommer in Höchst vieles anders

Die Bruggerstraße neu hat für alle was: Busspur, neuer Radweg, mehr Sicherheit für Fußgänger.
Höchst “Hier entsteht mehr als nur eine neue Busspur”, sagt der Höchster Bürgermeister Herbert Sparr, während er, mit Blick auf die Baustelle, einen Plan ausbreitet. Der zuständige Gemeinderat Markus Bacher und Projektbetreuer Peter Plank nicken zustimmend. Schon bald werden Teile der Baustelle einem fertigen und breiteren Radweg weichen. “Anfang Mai ist der Radweg fertig”, verkündet Plank. “Mitte Mai sind wir mit der Fahrbahn so weit, Mitte Juni sollte das gesamte Projekt abgeschlossen sein”, fügt er an. Eine Woche lang wird Höchst im Mai nicht per Auto oder Bus erreicht werden können.
Breiterer Fahrradweg
Doch das ist für die Verantwortlichen verkraftbar. Denn danach bekommt die Rheingemeinde an ihrem Ortseingang bzw. -ausgang ein neues Gesicht. Der Bus hat auf der Bruggerstraße Richtung Rheinbrücke künftig freie Fahrt, die vielen Beschäftigten bei Blum, Grass und anderen Unternehmen dürfen sich sicher sein, pünktlich zur neuen Verkehrsdrehscheibe beim Lustenauer Bahnhof zu kommen. Und für die Radfahrer werden aus Fahrradstreifen viel breitere Fahrradpfade.

Mehr Sicherheit
Umgestaltet wird der Parkplatz vis-à-vis vom Bruggerloch. Es entsteht dort gleichzeitig eine sichere Durchwegung für Fußgänger, Fahrräder oder Personen mit Kinderwägen. Weiters entstehen auf der Bruggerstraße zwei Mittelinseln zum sicheren Überqueren der Straße und eine behindertentaugliche Rampe beim Bruggerloch. Auf Höhe des Küchenstudios wird ein Dammdurchbruch ausgeführt, der einen ebenerdigen Zugang zum Bruggerloch ermöglicht. Zudem soll ein durchgehender Fußgängerweg vom Gasthaus Schwanen zum Bruggerloch die Sicherheit für Fußgänger erhöhen.
“Es ist alles sehr schnell gegangen. Der Bau der Brücke Fußach/Hard wirkte für uns wie ein Beschleuniger.”
Herbert Sparr, Bürgermeister Höchst
Pünktlichkeit gewährleistet
“Es ist jetzt alles sehr schnell gegangen”, freut sich der Bürgermeister. Er weiß warum. “Wir stimmen uns mit dem Brückbau bei Hard/Fußach ab. Das wirkt für uns wie ein Beschleuniger.” Für Gemeinderat Bacher ist die nun gewährleistete Fahrplansicherheit der Öffi-Benutzer der größte Bonus des Projekts. “Bisher konnten sie sich nicht sicher sein, aufgrund der Staus auch rechtzeitig ihre Anschlüsse zu erreichen. Das hat viele mit dem Privatauto herfahren lassen. Mit dieser Unsicherheit ist es bald vorbei.”

Das ganze Projekt kostet 2,8 Millionen Euro. 800.000 steuert die Gemeinde Höchst bei, den Rest bezahlt das Land.