VN-Wanderserie: Auf dem Maruler Walderlebnispfad gibt es einiges zu entdecken

Vorarlberg / 26.03.2022 • 14:30 Uhr
VN-Wanderserie: Auf dem Maruler Walderlebnispfad gibt es einiges zu entdecken
In der Klanghütte kann man Musik machen. VN/Steurer

Ein Rundweg mit Mehrwert: So kann man den Walderlebnispfad beschreiben. Viele Stationen rund um Flora, Fauna und geologische Besonderheiten warten auf große und kleine Besucher.

Marul Der Winter weicht langsam dem Frühling. Doch an einigen Stellen hält sich der Schnee noch hartnäckig, wie auch auf dem Wald­erlebnispfad in Marul. Besonders rechts vom Marulbach, auf der Nordseite, liegt noch hoher Schnee. Die Hütten wie die Klanghütte sowie die einzelnen Stationen sind jedoch offen und zugänglich. Auf der anderen Seite des Marulbachs – der Walderlebnispfad ist ein Rundweg – ist es dagegen schon frühlingshaft.

Durch ein Holzfernglas kann man auf die gegenüberliegende Bergflanke blicken. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Durch ein Holzfernglas kann man auf die gegenüberliegende Bergflanke blicken. VN/Steurer
Hier kann man rätseln, welches Tier wie weit springen kann. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Hier kann man rätseln, welches Tier wie weit springen kann. VN/Steurer
Wie man sieht, liegt noch einiges an Schnee.<span class="copyright"> VN/Steurer</span>
Wie man sieht, liegt noch einiges an Schnee. VN/Steurer

Wir starten vom Wanderparkplatz in Marul, denn von dort aus geht der Walderlebnispfad los. Zunächst gehen wir auf einem breiten Weg hinunter ins Marultal. Am Wegesrand stehen Infotafeln über Flora, Fauna und geologische Besonderheiten. Das Marultal bietet vielen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum, jedoch nur denen, die sich an die widrigen Lebensbedingungen (viel Schnee, Lawinen, raues Klima) angepasst haben. Während die kleinen und großen Entdecker am Anfang etwas über die Tiere des Pirschweges lernen, können sie weiter unten rätseln, welches Tier wie weit springt.
Unten am Marulbach stehen auf einer Wiese mehrere Stationen. In der Klanghütte können Kinder auf Hölzern spielen, auf dem Kletterbaum können sie sich austoben und im Schneckenhaus picknicken. Bevor man den Marulbach überquert, kommt man links an einem Wasserrad vorbei, das einst Teil einer Skulpturenausstellung war.

Mit der Ratsche kann man Musik machen.<span class="copyright">VN/Steurer</span>
Mit der Ratsche kann man Musik machen.VN/Steurer
Der Eingang in die Klanghütte. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Der Eingang in die Klanghütte. VN/Steurer
Im Schneckenhaus kann man picknicken. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Im Schneckenhaus kann man picknicken. VN/Steurer
Der Kletterbaum lädt zur Besteigung ein. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Der Kletterbaum lädt zur Besteigung ein. VN/Steurer

Entlang des Weges laden immer wieder Bänke und Tische zu einer Jause ein. Sogar ein Grillplatz gibt es, mit Schaukel, Wippe und im Sommer mit Hängematten. Die Kleinen können in einer Blockhütte Wände bauen und (nur im Sommer möglich) in einem Balanceakt auf einem Holzstamm den wilden Fluss überqueren. Ein imposanter Wasserfall ist ebenso ein Höhepunkt dieser Tour wie die Brücke über die Schlucht, die atemberaubende Tiefblicke zulässt. Das Reh-, Gams- und Rotwild werden genauso unter die Lupe genommen wie die Rote Waldameise. Weiter laden drei im Halbkreis angeordnete Sitzbänke zu einer Märchenstunde ein. Während man durch das Marultal läuft, streift man das Großraumbiotop Faludriga-Nova, ein zehn Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet.

In diesem hohlen Baumstamm stehen Sprüche. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
In diesem hohlen Baumstamm stehen Sprüche. VN/Steurer
Das Wasserrad. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Das Wasserrad. VN/Steurer
Die erste Brücke über den Marulbach. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Die erste Brücke über den Marulbach. VN/Steurer

Der Weg verläuft teils durch Wald, teils zwischen Latschen auf Schotter. Er ist gut für Kinder jedoch nicht für Kinderwagen geeignet. Wir sind die lange Variante des Walderlebnispfads gegangen, aber es gibt auch eine kürzere. Über einen Pfad, der parallel zum Güterweg verläuft, geht es auf der Südseite zurück zum Ausgangspunkt. Bei Bergsicht erfährt man nebenbei Geschichtliches über die Walser und das Walsertal. Neben der Hubertuskapelle kann man einen Kalkbrennofen besichtigen und zum Schluss die Biosennerei besuchen. VN-JUN

Immerhin ist der Weg gespurt. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Immerhin ist der Weg gespurt. VN/Steurer
<span class="copyright">VN/Steurer</span>
VN/Steurer

Maruler Walderlebnispfad

Gehzeit circa 2,5 Stunden

Höhenmeter 220

Kilometer knapp 6

Kurze Variante 1,5 Stunden, 3,4 Kilometer, 150 Höhenmeter

Sonstiges Rundweg, verschiedene Stationen für Kinder, ideal für Familien

Der Wasserfall ist eines der Highlights auf dieser Tour. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Der Wasserfall ist eines der Highlights auf dieser Tour. VN/Steurer
Zwischen Latschen geht es aufwärts. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Zwischen Latschen geht es aufwärts. VN/Steurer
Hier kann man etwas über Vögel lernen.  <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Hier kann man etwas über Vögel lernen. VN/Steurer
Die Aussicht auf der Sonnenseite genießen ... <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Die Aussicht auf der Sonnenseite genießen ... VN/Steurer
... wo der Frühling schon Einzug gehalten hat. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
... wo der Frühling schon Einzug gehalten hat. VN/Steurer