Verdächtiger „Feuerteufel“ kommt in Untersuchungshaft

Vorarlberg / 23.03.2022 • 11:53 Uhr
Verdächtiger „Feuerteufel“ kommt in Untersuchungshaft
Die Brandstiftung in Bregenz führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. vol.at/pletsch

Schwere Verdachtsmomente belasten gefassten Beschuldigten von Bregenz.

Bregenz Wie berichtet, wurde nach den Brandstiftungen in den Bregenzer Hafenanlagen in der Nacht auf Dienstag ein Mann als Tatverdächtiger festgenommen. Die Einvernahmen des Beschuldigten währten bis zum Dienstagabend.

Das Ergebnis: Der Amtsbekannte wird in die Untersuchungshaft in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert, wie die Polizei den VN am Mittwochvormittag auf Anfrage bestätigte. Über die Person des Verdächtigen und weiteren Erhebungsergebnissen wurden aus ermittlungstaktischen Gründen keine konkreten Auskünfte erteilt.

Handyauswertungen

Es würde jedoch nach wie vor überprüft, ob der Mann in Verbindung mit den Brandstiftungen in Dornbirn und Lustenau in der vergangenen Woche steht (die VN berichteten). Unter anderem durch Handyauswertungen. In Dornbirn und Lustenau sind neben anderen Materialien ebenfalls Papiercontainer absichtlich in Brand gesteckt worden.

Verdächtiger „Feuerteufel“ kommt in Untersuchungshaft
Auch in Lustenau wurde ein Papiercontainer in Brand gesteckt. Feuerwehr Lustenau

So wie in Bregenz, wo sich das Feuer anschließend auf das Hafengebäude ausbreitete und beträchtlichen Schaden anrichtete. Die diesbezüglichen Verdachtsmomente gegen den Beschuldigten würden jedenfalls schwer wiegen, hieß es gegenüber den VN.