Endlich wieder Funken

Vandans genießt die erste Veranstaltung nach dem Lockdown.
VANDANS Funkenzünftler, Harmoniemusik, Trachtenverein, Bevölkerung – kurz gesagt, alle waren froh und glücklich, wieder gemeinsam ein Fest im Jahreskreis feiern zu können. Es war dies 2020 die letzte große Veranstaltung und heuer, fast genau zwei Jahre später, die erste. „Wir haben uns sehr kurzfristig dazu entschlossen, doch einen Funken zu veranstalten“, sagt Obmann Markus Pfefferkorn. Dank der Mithilfe vieler fleißiger Hände wurde unter Anleitung von Funkenmeister Dominik Bichler mit Ingo Vallaster und Simon Pfefferkorn ein traditioneller, ohne Nägel geschlichteter, rund 16 Meter hoher Funken errichtet.
Die bereits am Samstag von den Kindern gebauten Fackeln boten beim Schwingen tolle Lichtfiguren. Auch die Trachtengruppe Vandans hatte passend zum Thema einen Fackeltanz einstudiert und erntete viel Applaus. Die Zuschauer konnten sich während der Darbietungen nicht nur an „Funkawürscht und Moscht“ laben. Kurt Greber, ehemaliger Bäckermeister von Vandans, war nicht nur Funkenpate, sondern sorgte direkt am Funkenplatz für köstliche Funkaküachle.
Die Harmoniemusik unterhielt in bekannt gediegenem Stil, bis die Hexe „Covida Coronia“ mit großem Knall und Minifeuerwerk entwich. „Das war eine kleine Erinnerung an die großen Klangfeuerwerke früherer Jahre“, sagt Obmann Pfefferkorn. „Weniger ist Mehr“ wurde auch bereits 2020 durchgeführt, um das traditionelle Brauchtum wieder in den Vordergrund zu stellen. Schön war er, der heurige Funken, und abgegangen ist nach einer kurzen Umfrage am Platz das Feuerwerk eigentlich niemandem. „Schön, dass wir endlich wieder zusammenstehen konnten“, war der Haupttenor des Abends. STO
