Ein Feuer gegen den Winter und ein Licht für die Hoffnung

Vorarlberg / 06.03.2022 • 17:20 Uhr
Feierlich marschiert der Fackelzug zum Funkenplatz.
Feierlich marschiert der Fackelzug zum Funkenplatz.

Mit 14 Meter hohem Funken den Winter verabschiedet.

Gantschier Am Wochenende wurde in Vorarlberg mit den zahlreichen Funkenfeuern nicht nur der Winter ausgetrieben, sondern auch ein Stück weit die neugewonnene Freiheit gefeiert. Auch beim Gantschierer Funken versammelten sich am Samstagabend viele Schaulustige auf dem neuen Funkenplatz, der erstmals von der Gemeinde Bartholomäberg zur Verfügung gestelllt wurde. Gemeinsam genoss man ein ausgelassenes Fest mit traditionellem Feuerspektakel.

In diesem Jahr sollte das Feuer des Funkens nicht nur den Winter vertreiben, sondern zugleich ein Licht der Hoffnung an die Kriegsopfer in der Ukraine senden. Nach dem Fackelzug der Funkenzunft, an dem sich auch die Gantschierner Häxa und viele Kinder beteiligten, wurde von Funkenmeister Erich Juen und den Mitgliedern der Funkenzunft der 14 Meter hohe Funken angezündet. Und wie es die Tradition gebietet, hat sich die Funkenhexe – und damit der Winter – mit einem lauten Knall verabschiedet. vn-sms, jun

Die Mitglieder der Funkenzunft überwachen das Abbrennen.
Die Mitglieder der Funkenzunft überwachen das Abbrennen.
Der 14 Meter hohe Gantschierer Funken mit der 16-Meter-Tanne wird entzündet. Zerreißt es die Hexe im Feuer, soll der Winter ausgetrieben sein. <span class="copyright">vn/jun</span>
Der 14 Meter hohe Gantschierer Funken mit der 16-Meter-Tanne wird entzündet. Zerreißt es die Hexe im Feuer, soll der Winter ausgetrieben sein. vn/jun
Auch die Gantschierner Häxa nahmen am traditionellen Funkentreiben am Samstagabend teil.
Auch die Gantschierner Häxa nahmen am traditionellen Funkentreiben am Samstagabend teil.