Betreuung bis ans Lebensende

Der Krankenpflegeverein Rankweil/Übersaxen setzt in der Palliativpflege ein starkes Zeichen.
Rankweil, Übersaxen Wenn Schwerstkranke nicht mehr geheilt werden können, haben viele Menschen den Wunsch, zu Hause sterben zu können. Diesen großen Wunsch versucht der Krankenpflegeverein Rankweil/Übersaxen zu erfüllen. Mit ihrem Engagement unterstützen sie die Angehörigen optimal mit den großzügigen Angeboten. „Schwerkranke und Sterbende sind sehr wichtig und etwas ganz Besonders. Diese Menschen sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens ein wichtiger Bestandteil in unserer herausfordernden Arbeit. Wir werden alles dafür tun, damit sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können“, sagt Pflegeleiterin des KPV Rankweil/Übersaxen Barbara Klocker stellvertretend für ihr Team.
Selbstbestimmung
Das oberste Ziel ist und bleibt dabei, den Betroffenen in der noch verbleibenden Zeit die bestmögliche Lebensqualität und ein selbstbestimmtes Leben nach den Prinzipien von Palliative Care zu ermöglichen. Durch das frühzeitige Einbeziehen professioneller Dienste können belastende Symptome, wie Schmerzen, Atemnot oder große Ängste meist gelindert werden. Dafür bietet der Krankenpflegeverein Rankweil/Übersaxen mit seinen Diensten wie der Hauskrankenpflege, dem Mobilen Hilfsdienst, der Ambulanten gerontopsychiatrischen Pflege und dem Casemanagement die allerbesten Voraussetzungen, um diese großen Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen.

Großes Anliegen
Seit Jahren ist dem Krankenpflegeverein eine gute palliative Betreuung ein großes Anliegen. Das österreichweite Projekt „Hospizkultur und Palliative Care zu Hause“ der Hospiz Vorarlberg hat den Verein motiviert, diesem wichtigen Thema noch mehr Beachtung zu schenken. Das Bemühen ist sehr groß, den Auftrag von Cicley Saunders, der Begründerin von Palliative Care, immer mehr im Arbeitsalltag umzusetzen.
Das Angebot in der Palliativpflege soll in den kommenden Jahren daher neben den anderen zahlreichen Aufgabenbereichen einen besonderen Schwerpunkt der Arbeit des Vereins darstellen. Dazu haben Pflegeleiterin Barbara Klocker, Stellvertreterin Margrit Bösch und die Mitarbeiterinnen Maria Oswald, Gerlinde Sonderegger, Monika Fritsch und Rebecca Jenic eine Zusatzausbildung in der Palliativpflege absolviert. Zudem hat Martina Meusburger eine Prüfung in der Betreuung von Schmerzpatienten erfolgreich abgeschlossen. Außerdem ist der Rankler Krankenpflegeverein mit anderen Systempartnern wie Ärzten, Krankenhäusern, dem Mobilen Palliativteam, der 24-Stunden-Betreuung, Hospiz, Seelsorge und anderen sozialen Einrichtungen bestens vernetzt. VN-TK