Ein Farbdramaturg

Die Galerie allerArt präsentiert den Künstler Thomas Hoor.
Bludenz Es bleibt erstaunlich, in welcher Weise sich der Ausstellungsraum der Galerie allerArt in Bludenz immer wieder präsentiert. Der weiße Kubus bietet die ideale Kulisse für die jeweiligen Kunstwerke, die ausgestellt werden. Durch die Schlichtheit des Raums wirken diese für sich. Der Betrachter kann sich zur Gänze auf die Objekte einlassen und wird durch nichts abgelenkt.
So auch bei der aktuellen Ausstellung von Thomas Hoor, die am 13. Jänner in der Galerie allerArt eröffnet wurde. „Wir freuen uns sehr, die erste Ausstellung des Jahres 2022 eröffnen zu dürfen. Die Werke von Thomas Hoor sprechen für sich“, zeigte sich Wolfgang Maurer, Obmann des Kulturvereins allerArt, sichtlich begeistert.
Expressiver Farbausdruck
Kurator Manfred Egender bezeichnete Thomas Hoor als Solitärbildner, der sich thematisch auf einer scharfen Kante – sowohl nach oben als auch nach unten – befinde: „Es sind oft einfache Motive, die durch einen malerischen Filter in Szene gesetzt werden. Seine vielen Sujets, die teilweise dem Alltag entnommen werden, setzt er mit Raffinesse ein. Thomas Hoor besticht in seinen Malereien und Zeichnungen durch einen expressiven Farbausdruck.“
Und auch der Landtagsabgeordnete Christoph Thoma fand ausschließlich lobende Worte für die Galerie und den Künstler: „Danke und Gratulation an den Verein allerArt, dass Kunst erlebbar ist, insbesondere in dieser herausfordernden Zeit. Ein Soft-Opening ist eine Möglichkeit, wie wir mit dieser pandemischen Situation umgehen können. Gut, dass Andrea Bickel, Wolfgang Maurer und Manfred Egender diesen mutigen Schritt gehen, denn diese Begegnung mit Thomas Hoor, einem Farbdramaturgen, einem Künstler, der Menschen darstellt, kreiert farbenprächtige Augenblicke. Es tut gut, zu sehen, dass das Bludenzer Kulturleben bereits volle Fahrt aufgenommen hat. Das geht auch mit Abstand, 2G-Regel und FFP2-Maske.“ BI



Gerhard Scopoli und Susanne Amann.