Grenzüberschreitende Powderabfahrten

Vorarlberg / 16.12.2021 • 16:54 Uhr
Das St. Antönier Joch markiert die Grenze zur Schweiz. Von hier aus geht es weiter hinunter in die Schweiz.<span class="copyright">Stefan Kothner</span>
Das St. Antönier Joch markiert die Grenze zur Schweiz. Von hier aus geht es weiter hinunter in die Schweiz.Stefan Kothner

Die Madrisa Rundtour geht von Gargellen in die Schweiz und zurück.

Gargellen Lange Powderabfahrten, eine Grenzüberschreitung im Hochgebirge und die Fahrt mit der Rhätischen Bahn – das ist die Madrisa Rundtour in Gargellen. Die Umrundung der über 2800 Meter hohen Gipfelgruppe im Rätikon ist einer der Höhepunkte für Skitourenbegeisterte im Montafon.

Die Tour zur Madrisa zählt seit Jahrzehnten zu den absoluten Skitouren-Klassikern im Montafon. Diese leichte Tagestour führt begeisterte Skifahrerinnen und Skifahrer auf alten Schmugglerrouten von Österreich in die Schweiz und wieder zurück. Bei knapp 350 Metern Aufstieg genießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund 2500 Meter traumhafte Abfahrten, davon über 2000 Meter durch herrlichen Pulverschnee. Mit etwas Glück gibt es auch die Möglichkeit, Steinböcke, Gämse oder Adler in ihrem einzigartigen Lebensraum zu beobachten.

Skitourenrunde mit Grenzerfahrung

Bei der Skitour rund um den imposanten Gargellner Hausberg erleben Skitourenfans die Schönheit des Winters von einer ganz besonderen Seite. Begleitet durch einen ausgebildeten Montafoner Bergführer startet die Gruppe mit maximal sechs Teilnehmern gemeinsam zu diesem unverwechselbaren Bergerlebnis. Bevor es aber mit der Bergbahn bergauf geht, wird die Ausrüstung kontrolliert und gegebenenfalls werden ein bis zwei Test- und Beobachtungsfahrten durchgeführt. Nachdem die Felle aufgezogen und Tipps
zur Gehtechnik an die Gruppe weitergegeben wurden, geht’s auch schon los.

Bei der Skitour genießen die Teilnehmer herrliche Abfahrten, davon über 2000 Meter durch Pulverschnee.<span class="copyright">Stefan Kothner</span>
Bei der Skitour genießen die Teilnehmer herrliche Abfahrten, davon über 2000 Meter durch Pulverschnee.Stefan Kothner

Der Weg führt von der Bergstation der Kristallbahn zuerst auf das St. Antönier Joch, das die Grenze zur Schweiz markiert. Von hier oben genießen die Gäste einen imposanten Weitblick auf die umliegenden Berggipfel des Rätikons. Dann werden auch schon gekonnt die ersten Schwünge in den Schnee gezogen und die Abfahrt in die benachbarte Schweiz kann in vollen Zügen genossen werden, um im Anschluss mit Bus und der Rhätischen Bahn weiter nach Klosters zu fahren. Je nach Verhältnissen gibt es hier noch eine kleine Stärkung, bevor es zum letzten Anstieg über das Schlappinerjoch zurück nach Gargellen geht.

Allgemeine Infos

Treffpunkt von 19. Dezember 2021 bis 27. März 2022, jeden Sonntag um 8.15 Uhr bei der Talstation der Bergbahnen Gargellen

Dauer circa acht Stunden

Mindestalter ab 16 Jahren

Anmeldung bis 16 Uhr am Vortag

Preis 124 Euro pro Person, 50 Prozent Ermäßigung für Gäste aus BergePLUS-Partnerbetrieben (Montafoner Gästekarte mit BergePLUS-Aufdruck ist vorzuweisen), Preise exklusive Bergbahnticket

Inklusivleistungen staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, Lawinen-Notfall­ausrüstung, Transportkosten (Rhätische Bahn bzw. Bus/Taxi), Mittagessen inkl. ein alkoholfreies Getränk

Voraussetzungen Tour ist für Snowboarder nicht geeignet, sicheres Skifahren auf schwierigen Pisten wird vorausgesetzt