Wie es für die Weihnachtsmärkte weitergeht

Nicht überall ist klar, ob und was aufgesperrt wird.
Schwarzach Kaum hat der Lockdown begonnen, ist er auch fast schon wieder vorbei. Ab Sonntag wird in Vorarlberg wieder öffentliches Leben möglich sein. Das sind zwar gute Nachrichten für Menschen, die Stände bei Weihnachtsmärkten betreiben oder besagte Märkte gerne besuchen. Die Freude ist allerdings verfrüht. Noch steht nicht fest, wo die Hütten ihre Tresen öffnen. Die VN haben nachgefragt.
Fragezeichen
Warten heißt es sowohl im Oberland als auch im Unterland. Bludenz und Bregenz haben sich noch nicht entschieden. Aus dem Bludenzer Stadtmarketing heißt es, dass man sich noch nicht festgelegt habe, ob etwas stattfindet. Man sei in Abstimmung. In Bregenz wartet man auf die genauen Vorgaben der BH. Erst dann möchte man sich entscheiden, wie es mit dem Weihnachtsmarkt weitergeht. Die Stadt Feldkirch hat vor dem Lockdown aufgrund der aktuellen Situation den Markt abgesagt, sich aber eine Hintertür offengelassen, wie Stadtmarketingleiter Lukas Debortoli erläutert. Man warte jetzt einmal die Verordnung ab und entscheide dann.
Gastronomie separat
Die Dornbirner sind schon einen Schritt weiter. Wie Herbert Kaufmann, Leiter des Stadtmarketings, den VN berichtet, sind bereits Anträge in Arbeit. “Wir werden es versuchen und stellen den Antrag auf Durchführung des Kunsthandwerkbereichs und auf Öffnung des Schlittschuhplatzes.” Das sei der eigentliche Christkindlemarkt und befinde sich in einem abgesperrten Bereich, inklusive 2G-Kontrollen. Bei den Gastroständen bleibt es, wie es schon vor dem Lockdown war. Sie werden als eigene Gastronomiebetriebe geführt und sind nicht Teil des Christkindlemarkts. “Da gelten dann die allgemeinen Bedingungen der Gastronomie”, fährt Kaufmann fort. “Wenn sie im Freien öffnen, dann brauchen sie Sitzplätze. Wir überlassen die Entscheidung den Gastronomen.” Ansonsten gebe es natürlich die Möglichkeit, in den Lokalen um den Marktplatz etwas zu konsumieren. “Die innen liegenden Lokale öffnen ja auch.”
Bregenz und Dornbirn hatten ihre Weihnachtsmärkte vor dem Lockdown bereits aufgesperrt. Feldkirch und Bludenz wären Ende November an der Reihe gewesen.