In Not: Zirkus Berlin bleibt im Winterquartier in Schruns

Schruns Der Zirkus Berlin gastierte im Oktober vor dem Lockdown noch in Schruns und Rankweil. Nun aber musste der Zirkus auf dem Bauernhof Both in Schruns sein Winterquartier aufschlagen. Wegen der Zwangspause aufgrund der aktuellen Coronasituation fällt die Weihnachtsvorstellung des Zirkus leider aus. „Ich bin am Boden zerstört“, so der Zirkusdirektor Adi Lauenburger.
Ganz besonders möchte sich aber der Zirkusmann bei der Familie von Hubert Both bedanken, dass er mit seiner Familie samt Tieren auf ihrem Hof bleiben darf. Den Kamelen und den Pferden geht es hier bestens, sie fühlen sich bei frisch eingestreutem Stroh im schönen Stall zu Hause. Auch gibt es genügend Auslauf auf den verschneiten Wiesen, was für die sibirischen Kamele und Pferde ein Vergnügen ist. „Wir stehen trotzdem wieder vor einem riesigen Scherbenhaufen“, legt Adi nach.

Was dringend benötigt wird, ist Viehfutter für die Tiere, wenn möglich auch finanzielle Unterstützung. Für die Tiere werden täglich drei Säcke Kraftfutter und mindestens ein Ballen Heu benötigt. Auch die Wohnsituation kommt teuer zu stehen, weil der Winter hier viel strenger ist. Die kleine Ronja ist trotz der kritischen Situation gerne im Stall bei den Tieren, besonders beim Hengst Pedro.
Der erfahrene Zirkusdirektor ist trotz mieser Situation zuversichtlich und freut sich über Spenden. Er bedankt sich für alle Zuwendungen, besonders aber bei der Familie Both und der Gemeinde Schruns. Wer spenden möchte, der kann Kontakt mit Adi Lauenburger aufnehmen unter Tel. +49 174 1633859. EST